Samstag, 26. Dezember 2015

Sie machen sich auf ....

die Reise zur Krippe, die Heiligen drei Könige!
















Mir ist bis heute nicht wirklich klar, ob es sich bei den Herren um Herrscher oder Weise aus dem Morgenland handelt. Wenn ich mir das Morgenland heute so anschaue, dann kommen mir echt Zweifel, ob daher was anderes kommen kann als Machthaber. Aber eigentlich wollte ich nicht politisch werden.
Mir kam heute Morgen nur so ein merkwürdiger Gedanke. Da ist das "eine" noch nicht einmal abgeschlossen, da beginnt schon etwas Neues. Es mag ja sein, dass das eine mit dem anderen verwoben ist, dazu in Beziehung steht und doch gibt das Leben keine Ruhe. Kaum haben wir ein Ziel erreicht schreit das nächste schon: "Hallo, hier warte ich auf dich, beeile dich mal, wende dich mir zu!"
Es ist wirklich die Frage, ob ich in diesem Leben das Innehalten und Genießen, das Verweilen und Ruhe geben, wirklich lerne. Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht. In mir ruft immer eine leise Stimme: "denk dran, das ist als nächstes anzupacken". Und wenn die Stimme stille ist, weil da mal wirklich nichts zu tun ansteht, dann frag ich mich, was wolltest du schon lange mal ausprobieren. Heute wäre doch der richtige Tag dafür - du hast doch endlich mal Zeit!
Wenn es denn Weise gibt, dann kann mir ja einer davon vielleicht mal erklären, wie man das macht - das Innehalten - in einer Welt, die einfach nicht innehalten kann, schon aus physikalischen Gründen nicht still stehen darf!

Freitag, 25. Dezember 2015

Weihnachtsglück...

ist, wenn man auf zauberhafte Weise überrascht wird!














Gestern hab ich mich wie ein kleines Kind vom Christkind beschenkt gefühlt. Da hat mir doch der tollste Ehemann von allen eine Lokomotive für meine beiden Lummerländer gebaut. Jetzt brauch ich nur noch eine Insel ;-)!

Genießt die Zeit!

Donnerstag, 24. Dezember 2015

24. Dezember...

Das war ja wohl nix mit dem Adventskalender in diesem Jahr - schade. Aber das Leben ist eben wie es ist und dabei ziemlich unberechenbar. Dennoch will ich es nicht versäumen Euch allen eine gesegnete und fröhliche Weihnacht zu wünschen!

Genießt eure Familien, die Stunden im Kerzenlicht und vergesst euch selbst nicht!




















Weihnachtsgrüße am Heiligen Abend!

Sonntag, 6. Dezember 2015

6. Dezember...
















Erst als sie fertig waren, die beiden Rotkehlchen, da kam mir die Idee für das Foto und seinen Titel: "Wärmender Dialog"!
Nun kann man schlecht zwei Wärmflaschen gleichzeitig verwenden - doch so nebeneinander auf dem Foto, da macht sich die Idee echt toll!
Heute bin ich unterwegs - nein, leider nicht als Nikolaus - ich muss morgen ein Seminar durchführen und das ist ganz schön weit weg. Ich hoffe mal, dass es mir gelingt, den "wärmenden Dialog" auch in dieses Seminar zu tragen und die Wärmflaschen bleiben zum Trost für die Familie hier...


Eh, nein, ich bin eigentlich keine Wärmflasche :-)


Samstag, 5. Dezember 2015

4. und 5. Dezember...














Manchmal muss man sich seine Freunde selbst erarbeiten. Dann bereitet sich ein Kinderglücksgefühl in einem selbst aus. Wann schaffe ich es endlich mal, eine Adventszeit geruhsam zu verbringen? Wahrscheinlich nie! Um so wichtiger sind die Momente, in denen Freude aufkommt und auch ein wenig Stolz auf die eigenen Fähigkeiten. Doch davon nur gaaaanz wenig - weil ich ich bin!

Kennt ihr das? Man wäre wirklich gerne stolz auf sich selbst und dann denkt man: "Vorsicht, Hochmut kommt vor dem Fall"! Na ja, die alten Kopfbewohner eben...


Donnerstag, 3. Dezember 2015

3. Dezember...

 












Adventszeit ist Plätzchenzeit. So gerne würde ich den Beiden das Plätzchenbacken überlassen - doch ich fürchte, die naschen lieber.
Außerdem ist es so eine Sache, Dinge die einem am Herzen liegen, anderen anzuvertrauen, zu überlassen, sie einfach mal werkeln zu lassen. Mir fällt das nicht immer leicht. Delegieren nennt man das. Nur, dazu muss man loslassen können, vertrauen und sich verlassen wollen auf Andere. Woher kommen die Sorgen nur, die einem einreden, dass die Dinge nicht so werden, wie sie werden sollen, wenn man sie nicht selber macht? Schlechte Erfahrungen? Hab ich keine gemacht - also nicht wirklich. Zu hohe Ansprüche? Das schon eher. Mir geht es oft so, dass ich mich beim "sei perfekt" ertappe und dann denke, so ein Quatsch. Dann müssen andere doch auch nicht perfekt sein.

Beim Plätzchenbacken mit den eigenen Kindern kann man seinen Perfektionsantreiber gut kennen lernen und ihm einen ausführlichen Urlaub gönnen. Auch wenn die beiden schon "groß" sind, ich sollte sie zu einem Backwochenende einladen. Dann üben wir gemeinsam das Zulassen, das Loslassen und das Naschen!

Fällt euch das "Delegieren" leicht oder schwer?

Mittwoch, 2. Dezember 2015

2. Dezember


Unfertiges, noch zu vollendendes, endlich zu Ende zu bringendes - das ist so ein Thema in der Adventszeit. Ich glaub, nicht nur für mich. Da sind noch vorbereitete Plätzchenteige, die gebacken werden müssen. Da sind Geschenke, die noch besorgt oder erarbeitet werden wollen, da liegen die Adresslisten für die Weihnachtskarten...ihr wisst schon. Und man ahnt, da ist noch mehr. Und unfertig sind auch meine Gefühle und Gedanken. Weihnachten, das Fest der Liebe - da reicht ein Blick in die Tageszeitung und man will die Gedanken gar nicht zu Ende denken. Auf den Weg machen sich viele und sind doch nicht angekommen, wenn sie ankommen. Meine Gedanken dazu sind so unfertig wie meine Plätzchen. 
Am besten Denken - vielleicht sogar etwas mal in Ruhe zu Ende denken, kann ich, wenn meine Hände etwas tun. Etwas, was fast von selbst zu Ende gebracht werden kann. Dann kommt auch der Kopf zur Ruhe. Vielleicht!
Wenn ihr wollt, macht einfach mit. 
Nehmt 5 Gramm weiße, kurzfasrige Wolle, etwas Seife und warmes Wasser. Ach ja, und eine Schere. Erst wird die Wolle sorgfältig zu einer Kugel gewickelt, ins Wasser getaucht und dann mit seifigen Händen kurz an der Oberfläche angefilzt. Dann zieht man die Kugel etwas in die Länge und schneidet auf der einen Seite eine kleine Kerbe für den Hals ein und auf der anderen Seite mit zwei Schnitten ein Flügelpaar aus. Jetzt wird einfach sanft weiter gefilzt bis die Form stimmt. Kopf ausarbeiten, Flügel zu Ende filzen, und dann einfach das Engelchen zwischen beiden Händen rollen, damit es fest wird. Seife ausspülen, trocknen lassen, Haare aufnadeln, Faden befestigen aufhängen und fertig. 














Und selbst wenn dann noch vieles nicht zu Ende gebracht werden konnte, so bringen die kleinen "Fertigkeiten" ein Lächeln in die Adventszeit!


Dienstag, 1. Dezember 2015

1. Dezember...

Himmlische Musik gehört zum Advent und jeder von uns hat ein Lieblingslied für den Advent und die Weihnachtszeit. Musik berührt, egal ob Jazz, Volkslied, Kirchenlied oder große Werke von Musikern vergangener Zeiten. Melodien sind wie Gerüche - sie zaubern Gefühle hervor, die wir empfunden haben, als sie unser Ohr das erste Mal erreichten. Zum Adventsanfang geht mir oft das Lied "Maria durch ein Dornwald ging" im Kopf herum. Es gehörte zu meiner Kindheit und der meiner Töchter. Es macht den Weg frei zur Weihnacht -  und das nicht nur, weil es so eine schlichte Melodie hat. Es beschreibt den Weg durch den Advent, der nicht immer ohne Dornen ist. Es zu singen oder es nur zu hören macht mir bewusst, wie wichtig es ist, der Hektik dieser Tage ab und zu eine Absage zu erteilen! Mal sehen, ob mir das gelingt.













Welche Musik, welche Lieder inspirieren Euch in dieser Zeit besonders?  Ich bin so neugierig ...