Donnerstag, 3. Dezember 2015

3. Dezember...

 












Adventszeit ist Plätzchenzeit. So gerne würde ich den Beiden das Plätzchenbacken überlassen - doch ich fürchte, die naschen lieber.
Außerdem ist es so eine Sache, Dinge die einem am Herzen liegen, anderen anzuvertrauen, zu überlassen, sie einfach mal werkeln zu lassen. Mir fällt das nicht immer leicht. Delegieren nennt man das. Nur, dazu muss man loslassen können, vertrauen und sich verlassen wollen auf Andere. Woher kommen die Sorgen nur, die einem einreden, dass die Dinge nicht so werden, wie sie werden sollen, wenn man sie nicht selber macht? Schlechte Erfahrungen? Hab ich keine gemacht - also nicht wirklich. Zu hohe Ansprüche? Das schon eher. Mir geht es oft so, dass ich mich beim "sei perfekt" ertappe und dann denke, so ein Quatsch. Dann müssen andere doch auch nicht perfekt sein.

Beim Plätzchenbacken mit den eigenen Kindern kann man seinen Perfektionsantreiber gut kennen lernen und ihm einen ausführlichen Urlaub gönnen. Auch wenn die beiden schon "groß" sind, ich sollte sie zu einem Backwochenende einladen. Dann üben wir gemeinsam das Zulassen, das Loslassen und das Naschen!

Fällt euch das "Delegieren" leicht oder schwer?

1 Kommentar:

  1. Oh weh - ertappt!
    Ich kann nicht gut delegieren, bin dann sehr unzufrieden mit dem jeweiligen Ergebnis, weil es den Macher verrät und seine Idee, statt meiner ursprünglichen. Denn jede(r) will ja auch ein Stück eigene Identität einbringen. Beim Backen kommen dann mit Sicherheit auch ganz andere Rezepte zum Einsatz.
    Den beiden Engelchen würde ich allerdings voll vertrauen! So ähnlich sah es bei mir auch schon aus. Doch dieses Jahr war mir mehr nach Natur und Ruhe.
    Abere ich habe mir eine Ideenkiste angeschafft. Seither beschränke ich mich auf das Machbare und lege die übrigen Ideen ab, für spätere Zeiten. Und die Anderen lasse ich ihren eigenen Stiefel machen! Funktioniert!
    Knuddels Astrid

    AntwortenLöschen