Donnerstag, 8. Januar 2015

Wölfe....

Weder zeichnen noch fotomontieren kann ich gegen den Schrecken - ich kann nur schreiben....

Leider kann man sich den Schrecken vor dem Schrecken nicht von der Seele schreiben. Ich weiß nur, wer Angst hat, der reagiert irrational und wird unberechenbar! Wir haben in unserer Geschichte leider  zu oft erlebt, wie man sich von Angst regieren lässt, wie viel Leid und Kummer daraus entsteht, wie krank eine Gesellschaft werden kann. Ich bete darum, dass wir aus der Angst vor dem bösen Wolf nicht in die Knie gehen, mit unserer Meinung hinter dem Berg halten, uns verstecken oder den Scharfmachern hinterher laufen.

Freiheit ist so wichtig. Lassen wir sie uns nicht nehmen - egal von wem!

Ich bin nicht Charlie, so vermessen bin ich nicht. Aber ich bin Bürgerin eines Rechtsstaats, lebe in einem freien Europa und deshalb erwarte ich, dass diejenigen, die sich in Freiheit äußern, respektiert und geschützt werden. Auch wenn ich nicht jede Meinung teilen kann, Gewalt kann niemals eine Antwort sein, Angst und Schrecken zu verbreiten hat noch niemals wirklich etwas Gutes hervorgebracht. Egal wer sich da im Dunkeln versteckt, er hat jedes Recht verloren, gehört zu werden.
Hören wir denen zu, die sich uns im Licht zeigen, setzen wir uns mit ihnen auseinander  - aber geben wir den Wölfen keine Macht über unsere Freiheit! Paris ist überall!


















Als ich heute Morgen, immer noch benommen von der Vorstellung, dass Sicherheit wirklich eine Illusion ist, dass die brutale, irrsinnige Gewalt einfach in Menschengestalt zuschlagen kann, da kam ich an meinem Wolf vorbei und dachte, dass das mein Bild für heute ist. Es geht nicht um niedlich oder schön - mir ist eingefallen, dass dem Wolf seine Gewalt und seine Listen nicht geholfen haben. Die Freiheit hat immer den längeren Arm...


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen