Dienstag, 23. Dezember 2014

18. Dezember



















Langsam wird es voll in der Adventskiste! Das scheue Reh will sich der Frechdachs vertraut machen und ist deshalb ganz behutsam und vorsichtig. Ja nicht schnell bewegen und ganz leise sein. Das übt der Frechdachs nicht so oft.

Derweil überlegen der Waschbär und die alte Eule, was nun mit dem Findling ist. Der kleine Frechdachs hat endlich erzählt, dass er das kleine Geschöpf in der Baumhöhle gefunden und einfach zu sich genommen hat. Wie gut, dass das Kitz den Frechdachs mal auf andere Gedanken bringt, denn der hat ganz schöne Gewissensbisse. Was ist, wenn da jemand den Findling sucht und jetzt nicht mehr findet? Keiner weiß ja so genau, wie die aussehen, die den Findling da versteckt haben. Vielleicht erkennen die Freunde ja diejenigen gar nicht. Und dann? Sich um den Findling kümmern ist ja eines, aber wenn er nun eine Familie hat, die ihn vermisst!

Hoffentlich müsst ihr an Weihnachten niemand vermissen, den ihr gerne um euch hättet. Manche sind so weit weg und es ist doch kein wirklicher Ersatz, wenn man nur telefonieren oder schreiben kann. Man will beieinander sein.

Und manch einer ist so weit weg gegangen, dass er niemals wieder kommt. Da können nur Erinnerungen mitfeiern. Weihnachten lebt vielleicht auch gerade dadurch, dass das immer Wiederkehrende die Erinnerungen an all die Lieben wach hält.

Welche Erinnerungen auch immer euer Fest begleiten, es ist die Gegenwart, die gelebt werden darf!

Bis zum 19. Tag soll es euch gut ergehen!

1 Kommentar:

  1. Liebe Susanne,
    oh ja, ich vermisse auch einen Menschen ganz besonders an Weihnachten, aber er ist immer in meinem Herzen, und überall mit dabei, mein geliebter Papa *lächel*
    Ich wünsche Dir und Deinen Lieben ein wunderschönes und besinnliches Weihnachtsfest!
    ♥ Allerliebste Grüße, Claudia ♥

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