Mittwoch, 31. Dezember 2014

31. Dezember


















Der neue Kalender liegt schon bereit - doch erst mal müssen wir durch die Nacht!
Ich wünsch Euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr, das uns allen hoffentlich gnädig sein wird!

Bis nächstes Jahr :-)

Freitag, 26. Dezember 2014

26. Dezember

Heute Morgen bin ich mit den Worten: "Da hat Dir jemand noch ein Geschenk gemacht!" geweckt worden.
Schaut nur:


Es hat geschneit! Und das in Echt...Weiße Weihnacht...wie himmlisch!

Nach einem wunderbaren Spaziergang gibt es jetzt noch mehr Bilder!


Den Schneemann hat das Nachbarskind gebaut - unsere Töchter schlafen noch....
Genießt die stillen Tage!

Mittwoch, 24. Dezember 2014

24. Dezember


















Der Frechdachs und all seine Freunde, seine neue Familie und ich wünschen Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest! Habt friedvolle Tage, das Christkind im Herzen und wundervolle Kerzenschein-Stunden!


23. Dezember


















Wenn einem jemand verzeiht, wenn einem jemand entgegen kommt und sich einfach nur freut, dass es Dich gibt, wenn jemand vor Glück die Arme nach dir ausstreckt - dann steht Weihnachten vor der Tür! Der Findling hat seine Eltern wieder und für den Frechdachs wird es einen ganz neuen Weg geben. Viele Freunde hat er gefunden und - wenn es nach der Zwergenmutter geht - auch eine neue Familie.

Weihnachten, das sind Wege in eine hoffnungsvolle Zukunft, Vergebung, Hoffnung und respektvolle Gemeinschaft!

All das wünsch ich Euch auch!

22. Dezember

















Da steht Sie nun, die Rasselbande und macht auf Unschuld. Wollen sie wirklich dem stolzen König des Waldes erzählen, sie wüssten von nix? Den Findling haben sie erst mal versteckt.
Doch mit ein wenig Güte bringt der Hirsch sie schnell dazu, dass sie alles ausplaudern.
Erleichtert sind sie - alle zusammen und der Frechdachs ganz besonders. Und dann hat der Hirsch ja noch eine Überraschung im Schlepptau....

Weihnachten ist doch die Zeit der Überraschungen?!
Früher, als die Kinder noch klein waren, da war das mit den Überraschungen ganz einfach. Als sie das Christkind noch im Herzen trugen, da war der heilige Abend ein Tag voller Träume und gespannter Erwartung. Da leuchteten die Augen beim Anblick der brennenden Kerzen und das Auspacken der Geschenke bot so manche glückliche Überraschung. Mir fehlt das ein wenig.
Heute sind alle so klar und der Inhalt der Päckchen, die unter dem Baum liegen, ist meist schon bekannt. Doch die Kerzen, die lassen immer noch die Augen leuchten und ich bin dann überrascht, wenn jemand dann doch Lust auf ein Weihnachtslied hat. Vielleicht ist das Christkind doch noch in ihren Herzen?

Tragt die Weihnachtsvorfreude im Herzen!

Dienstag, 23. Dezember 2014

21. Dezember
















Irgendwas ist doch da passiert!

Zwischen Neugierde und Schrecken hin und her gerissen sind die Freunde - so sieht es doch aus?
Na ja!
Eigentlich ist nur das Eichhörnchen vorbei gekommen und hat erzählt, dass da im Wald große Aufregung herrscht, weil ganz viele nach einem Winzling suchen. "Habt ihr den vielleicht gesehen?", hat es nur ganz harmlos gefragt.
Jetzt ist der Frechdachs ganz erschrocken. Gerade war er Teil einer großen Familie, die sich um den Findling zusammen gefunden hat - und jetzt? Wenn er verrät, dass er den Findling hat, was wird dann aus ihm und den Freunden?

Manchmal ist das so. Unsere Träume fallen wie ein Kartenhaus in sich zusammen und der Schutt liegt vor unseren Füßen!
Goethe hat mal gesagt: " Auch aus Steinen, die uns in den Weg gelegt werden, kann man etwas Schönes bauen." - oder war das von Kästner? Egal!
Neues zu bauen ist immer was Spannendes - vielleicht anstrengend - aber immer schön.
Der Aufbruch trägt mehr Hoffnung in sich als das Ziel halten kann. Das ist jetzt von mir und gilt hoffentlich nicht für das Weihnachtsziel!

20. Dezember

Mann, oh Mann, ist hier heute was los!

Sie haben zusammen einen Schneemann gebaut und hatten viel Spaß dabei! Sie wollen glauben, dass sie für den Findling die Ersatzfamilie sein können und das Wichtigste für Familien ist es doch Spaß zusammen zu haben...
















oder?

Wer weiß schon, was für Familien wichtig ist - wirklich wichtig.
Ein Raum, um zusammen zu kommen, gemeinsame Mahlzeiten, Liebe, Stolz und Zuversicht, einander Halt geben, Treue, Wärme und wenig Sorgen, Heimat, Kontinuität und Sicherheit...
Ich muss in diesen Tagen so oft an die Menschen denken, deren Familien auseinander gerissen sind oder die keine sichere Heimat mehr haben. Wie würde meinen Liebsten und mir wohl gehen, wenn wir einander nicht hätten, wenn wir nicht den sicheren Ort hätten - an dem es auch eine Menge Spaß gibt. Verzweifelt ist das erste Wort das mir dazu einfällt. Ich finde, man darf niemals über Menschen den Stab brechen, die nur ein wenig Sicherheit und Geborgenheit suchen. Die ihre Kinder bei sich haben wollen und mit ihnen zuversichtlich in die Zukunft schauen wollen...

Ich weiß nicht, was alles wichtig ist für Menschen, aber eines weiß ich - ohne Sicherheit und Frieden kann nichts Gutes entstehen.





19. Dezember


















Es schneit!

Für mich ist Schnee, so albern das klingt, nicht nur mit der Hoffnung auf weiße - und zugegeben romantisch verklärte - Weihnacht verbunden. Nein, Schnee verzaubert die Welt, reflektiert das Mondlicht, macht alles rundum hell und klar und manchmal schenkt er mir die Zuversicht, dass alles gut wird.
Ich glaub, den neuen Freunden hier ergeht es ebenso. Vielleicht kann man ja aus dem Schnee was bauen für den Findling?

Wartet es ab!

18. Dezember



















Langsam wird es voll in der Adventskiste! Das scheue Reh will sich der Frechdachs vertraut machen und ist deshalb ganz behutsam und vorsichtig. Ja nicht schnell bewegen und ganz leise sein. Das übt der Frechdachs nicht so oft.

Derweil überlegen der Waschbär und die alte Eule, was nun mit dem Findling ist. Der kleine Frechdachs hat endlich erzählt, dass er das kleine Geschöpf in der Baumhöhle gefunden und einfach zu sich genommen hat. Wie gut, dass das Kitz den Frechdachs mal auf andere Gedanken bringt, denn der hat ganz schöne Gewissensbisse. Was ist, wenn da jemand den Findling sucht und jetzt nicht mehr findet? Keiner weiß ja so genau, wie die aussehen, die den Findling da versteckt haben. Vielleicht erkennen die Freunde ja diejenigen gar nicht. Und dann? Sich um den Findling kümmern ist ja eines, aber wenn er nun eine Familie hat, die ihn vermisst!

Hoffentlich müsst ihr an Weihnachten niemand vermissen, den ihr gerne um euch hättet. Manche sind so weit weg und es ist doch kein wirklicher Ersatz, wenn man nur telefonieren oder schreiben kann. Man will beieinander sein.

Und manch einer ist so weit weg gegangen, dass er niemals wieder kommt. Da können nur Erinnerungen mitfeiern. Weihnachten lebt vielleicht auch gerade dadurch, dass das immer Wiederkehrende die Erinnerungen an all die Lieben wach hält.

Welche Erinnerungen auch immer euer Fest begleiten, es ist die Gegenwart, die gelebt werden darf!

Bis zum 19. Tag soll es euch gut ergehen!

17. Dezember
























Aufwachen!
Während der Frechdachs sich noch die Augen reibt, hat ein neuer Besucher hier die Regie übernommen, spielt schon mit dem Findling und quasselt was das Zeug hält. Der alten Eule kommt das Ganze vor wie ein kleiner Überfall. Sie kommt gar nicht zu Wort - so groß ist das Mitteilungsbedürfnis des Waschbären. Und der Frechdachs muss ja auch erst mal richtig zu sich kommen, bevor er seine Geschichte erzählen kann - vielleicht auch seine Fragen los werden kann. Wer weiß, ob da jemand zuhören will und kann.
Gerade in den Tagen um Weihnachten, wenn sich so viele zusammenfinden, um gemeinsam zu feiern, das ist das Reden miteinander so wichtig.
Nur wenn keiner zuhören kann, alle gleichzeitig erzählen wollen, da wird das Gespräch oft zum Frust. Ich merke oft, wie ich an solchen Tagen immer stiller werde. Lieber hinhören! Für meine Geschichten gibt es bestimmt auch eine Zeit. Wer was erfahren will über die Anderen, der muss einfach mal still sein, sich hinwenden und die Worte einfangen.

Gebt besser acht auf Euch, als ich es getan habe. Sonst wirft euch noch was aus der Weihnachtsbahn.
Nun bin ich wieder da und beeile mich!


Mittwoch, 17. Dezember 2014

16. Dezember
























 Jetzt schlafen die beiden ja. Ich glaub es ja nicht. Der Frechdachs war scheinbar ganz erschöpft. Kein Wunder, denn der Findling ist ja noch sooo klein.

Aber die alte Eule passt gut auf die beiden auf.

Auf jemanden aufpassen - auf sich selbst aufpassen - sich selbst umsorgen - hüten - behüten - Sicherheit schenken. Ich grüble gerade, wie viele Worte es noch gibt, die wachsamen Fürsorge ausdrücken? Scheint doch ein wichtiges Thema zu sein....

Fühlt Euch wohl behütet in dieser Nacht!





Montag, 15. Dezember 2014

15. Dezember

Ablenkungen sind so wichtig! Man kann mal in die andere Richtung denken, mal einfach ein ganz anderer sein, sich fallen lassen und die Welt mit anderen Augen sehen!

Dann passiert bestimmt was mit uns. Wir können danach wieder klar denken und finden vielleicht Antworten, die uns sonst gar nicht in den Sinn gekommen wären.

Und damit der Frechdachs so was auch erleben kann, durfte er heute mit mir in die Weihnachtsbäckerei.
























Noch liegt viel Arbeit vor uns, doch die ersten Erfolge sind schon zu sehen und auch zu hören...
Der Frechdachs redet mit dem Findling und so langsam, ganz langsam komm ich hinter das Geheimnis.

Nicht naschen, ihr Lieben, da muss noch Schokolade drauf!
Schlaft gut!

14. Dezember















Heute kam hier einer vorbei, der in dieser Jahreszeit gar nicht da sein dürfte! Der Maikäfer hat sich den Findling angeschaut, dem Frechdachs ein Lächeln geschenkt und ist wieder davon geflogen. Ob er wohl weiß, was es mit dem Findling auf sich hat?

Ich kann ihn ja nicht mehr fragen - weg ist er!

Diese flüchtige Begegnung hat mich aber an meine Lieblingsgeschichte aus Kindertagen erinnert. Was hab ich "Peterchens Mondfahrt" geliebt. Egal ob vorgelesen, selber gelesen oder als Weihnachtsfilm im Schwarz-Weiß-Fernsehen. Noch heute kann ich aus dem Stand lächel, wenn mir die Weihnachtswiese oder der Ritt auf dem großen Bären in den Sinn kommt. Auch das Sandmännchen ist unvergessen.

Manchmal haben flüchtige Begegnungen das so an sich. Man sieht in ein fremdes Gesicht und wird dadurch an einen lieben Menschen erinnert. Mit Gerüchen geht mir das auch oft so. Da geht jemand vorbei, der nach 4711 duftet und schon kommt mir meine Großmutter in den Sinn...
Vielleicht gibt es gerade in der Adventszeit gute Gelegenheiten, sich mit offenen Sinnen durch die Straßen zu bewegen und die flüchtigen Begegnungen wirklich wahr zu nehmen und zu deuten. Es macht uns bestimmt gelassener und fröhlicher!

Schlaft gut und gebt auf Euch acht im Adventstrubel!

Sonntag, 14. Dezember 2014

13. Dezember

Lucia bringt ein Licht vorbei...


















damit dem Frechdachs ein Licht aufgeht!?!

Jedenfalls nimm er seine Verantwortung für den kleinen Findling doch ziemlich ernst. Aber wir wissen nun immer noch nicht, wohin der Findling gehört. Da wird sich der Frechdachs noch eine Weile kümmern müssen.

Als ich dieser Tage mit den Kindern in der Grundschule hier im Ort an dem Teppich gearbeitet habe, da wurde mir in einem ganz bestimmten Moment so unglaublich klar, wie viel Verantwortung mir die Kinder anvertraut haben. Sie standen alle um mich herum und wollten von mir eine Entscheidung. Wer darf als nächster auf den nassen Teppich? Eigentlich eine ganz simple Organisationsaufgabe. So einfach kam mir das in diesem Augenblick gar nicht mehr vor. Mir wurde schlagartig klar, dass ich die Verantwortung trug für Gerechtigkeit, Klarheit und für das momentane Glück der Kleinen.
So hatte ich das vorher noch nie betrachtet.
Ich musste an die vielen Kinder denken, die in solchen Momenten enttäuscht werden, sich ungerecht behandelt fühlen. Und ich fürchte, den Erwachsenen ist die Hoffnung, die die Kinder an ihre Entscheidung knüpfen oft nicht klar.
Ich hab mit meiner großen Tochter darüber gesprochen, weil mich das alles sehr bewegt hat. Und da hat sie mir erzählt, dass sie selbst ganz schnell gelernt hat, sich aus solchen Situationen zurück zu ziehen, nur um nicht enttäuscht zu werden. Ob ihre Lehrer das gewusst haben?

Erinnert ihr euch auch an solche Momente, in denen Menschen sich ihrer Verantwortung Euch gegenüber nicht bewusst waren? Was habt ihr da gemacht?

Verantwortung muss einem bewusst sein, wenn man sie übernimmt und man muss es ernst nehmen. Das ist kein Spiel - weder in der großen Politik noch in kleinen Alltagssituationen.

















Kommt gut in den dritten Advent!

Samstag, 13. Dezember 2014

12. Dezember

"Wen hast Du denn da?"




















Das kleine Rotkehlchen ist ganz verwundert und fragt sich sicherlich, genau wie ich, wer da in den Armen vom Frechdachs gelandet ist.
Die Antwort lautete nämlich "Das geht Dich gar nix an!"

Also den "Geht dich nix an" kenn ich wirklich nicht. Ich fürchte ja, dass der Frechdachs in der Baumhöhle was entdeckt hat und die Finger nicht still halten konnte.

"Du! Kleiner Frechdachs!?!"
 " Hmh..."
"Willst Du mir nicht doch verraten, was passiert ist?"
" Nein, vielleicht lieber doch nicht, also, ich weiß nicht...."

Tja. Was machen wir nun?
Manchmal ist man eben einfach ratlos.
Dann braucht man ein wenig Bedenkzeit und ganz viel Mut, es einfach einzugestehen. Schön wäre es ja, wenn man gute Freunde fragen könnte oder tapfere Begleiter findet. Ratlos sein ist ja manchmal besser, als irgendwas zu tun - nur damit man was tut!

Lass Dir Zeit, kleiner Frechdachs, aber halt den kleinen Kerl da warm!

Schlaft gut!

so einfach zwischendurch...

geht so ein Projekt dann doch nicht.


Ein Filzteppich sollte entstehen. Für eine Schulklasse. Am Besten natürlich gleich. Also gut, dachte ich, dann wagen wir es noch vor Weihnachten. Die Kinder waren echt toll, geduldig und lange Zeit sehr am Fortschritt interessiert. Und sie hatten Spaß!

Ich hab ihn dann aber doch mit nach Hause genommen. Irgendwann lässt die Kraft der Kinder nach, auch wenn der Schrumpf noch nicht erreicht ist. Also hab ich heute daran gearbeitet - und so mein Rücken es will, werde ich morgen noch mal daran gehen...

Zur Zeit sieht er so aus!

Der kleine Frechdachs ist Gott sei Dank abgelenkt.
Ich vermisse ihn aber sehr!








Donnerstag, 11. Dezember 2014

11. Dezember















Ich bin ja mal gespannt, ob ihr den neuen Gast entdeckt?

Der kleine Frechdachs ist leider viel zu neugierig.  Der zeigt uns heute die kalte Schulter und muss unbedingt herausfinden, wer da in dem Baustamm wohnt.

ICH bin gar nicht neugierig! Und ihr sicher auch nicht...

Schlaft gut.


Mittwoch, 10. Dezember 2014

10. Dezember

Heute gibt es Lebkuchen und einen bequemen Sitzplatz in der Adventskiste! Na ja, nur für wen gibt es das?
















Der Frechdachs ist sich ganz sicher, dass alles für ihn allein ist. Aber da ist auch Besuch gekommen. Und deshalb muss  der kleine Frechdachs das mit dem Teilen noch lernen.

Ich kenne das auch gut. Mit zwei jüngeren Brüdern und Großmüttern, die uns zu dritt eine Tafel Schokolade schenkten, war das mit dem Teilen nicht ganz einfach. Wir sollten es auf diese Weise das Teilen lernen - nur manchmal kam eben Streit dabei heraus. Jetzt mal ehrlich! Streiten will auch gelernt sein - aber Schokolade ist halt Schokolade. Noch heute erwische ich mich bei dem Gedanken, dass ich was für mich ganz allein haben will.  Nur für mich!
Bei den Kindern ist es mir immer leicht gefallen zu teilen oder für sie sogar ganz auf etwas zu verzichten. Das hat mir noch nie etwas ausgemacht. Da war ich ganz Mama. Aber manchmal, da will das Kind in mir eben "die Schokolade" ganz für sich allein. Und wenn "Schokolade" eine ganze Stunde für mich allein bedeutet, dann werde ich wirklich grantig, wenn jemand die Zeit mit mir teilen will!
Man muss eben auch mit 57 noch viel lernen!

Was fällt euch schwer, wenn es ums Teilen geht? Ich bin ja gar nicht neugierig! Deshalb wünsch ich euch lieber eine klare und geruhsame Nacht!

Dienstag, 9. Dezember 2014

9. Dezember

Wo ist nur mein Rodelberg geblieben?




















Heute gab es eine filzige Enttäuschung für den Frechdachs und mich. Hab zu schnell angefilzt und gerollt - die Ungeduld lässt grüßen - und schwupp war der Rodelberg verschwunden. Dann hab ich der kleinen Dame zum Trost ein Mützchen gefilzt und ihr einen richtig schicken Schlitten raus gesucht. Aber die Enttäuschung bleibt. Trostpflaster sind eben nur Trostpflaster.
Jetzt werd ich mir wohl was einfallen lassen müssen, um dem Schlitten zu seinem Recht zu verhelfen.
Mit kleinen und großen Enttäuschungen umzugehen, das will auch gelernt sein. Das wieder Neu-Beginnen, etwas noch mal machen oder eine Alternative suchen, das kostet Kraft. Doch der erste Schritt ist wirklich, die Enttäuschung zu überwinden. Sie kommt oft, weil wir zu viel oder das "Falsche" erwarten. Vielleicht sollte ich erst mal über meine Erwartungen an diesen Advent nachdenken, an der Kiste und an meinen Zielen gedanklich arbeiten - und nicht zuletzt meine und Frechdachsens Ungeduld in den Griff bekommen - dann gelingen auch die Projekte!
Mal sehen, was der Tag morgen so bringt.

Wie macht ihr das, wenn ihr eure Erwartungen und das Ergebnis nicht unter einen Hut bekommt?

Habt einen netten Abend ganz ohne Trostpflaster!

Montag, 8. Dezember 2014

8. Dezember

Ob das wohl alles da rein passt?




















7 unterschiedlich dicke Schichten Wolle, Bergschaf, Landschaf und Merinowollen - selbst kardiert - alles nach Maß ausgelegt und schon hat der kleine Frechdachs seinen Spaß! Auch wenn morgen noch die aufregenden Stunden des Filzens auf uns warten, heute ist schon mal der erste Schritt getan!
Es ist immer spannend, wie sich die Wolle wohl verhält, ob das Maß auch stimmt und ob der gewünschte Effekt eintritt. Aber ich wiederhole mich.

Gestern hatte ich Spaß, heute hat der kleine Frechdachs sich mit mir ausgesöhnt und sich dann seine Portion Unsinn-Machen abgeholt. Einfach mal so was tun, was sonst keinen Sinn macht - nur fröhlich macht. Das Kind in einem spielen lassen - auch das ist Advent! Da bin ich mir sicher.

Ich hoffe, es gibt auch für Euch spielerische Unsinnsmomente, die euer freies Kind aufwecken.  
Kommt gut durch die Nacht!



7. Dezember

Na, was war denn da los? Schon wieder kein Boden in der Kiste?

Ne!!!!
Das kommt davon, wenn man auf einen Hilferuf spontan reagiert und den Tag auf einem Weihnachtsmarkt verbringt für den Förderverein des Gymnasiums, das meine Töchter besucht haben. Als ehemalige Vorsitzende kann man ja nicht zu Hause bleiben, wenn die Standbesatzung zu klein ist, helfende Hände und Dekoration fehlen - zumal der Ursprung dieses Marktes mal auf meine Initiative zurück geht - so ist das halt mit den Geistern die man rief!


Also hab ich ein paar Wollwerke eingepackt und bin nach Hermannswerder rausgefahren. Der Förderverein hat gute Umsätze gemacht und ich einfach Spaß gehabt.


Und so kam ich sehr müde und durchgefroren am Abend nach Haus und hatte einfach keine Kraft mehr an meiner Adventskiste weiter zu arbeiten. Dennoch war es ein schöner Tag mit vielen Begegnungen und fröhlichen Gesichtern. 
Aber heute soll es dann voran gehen - denn über die Laune vom Frechdachs will ich gar nicht erst reden...

Samstag, 6. Dezember 2014

6. Dezember

Ihr habt es sicher gleich gesehen!















Obwohl er so eine Mütze auf hat, kann er uns nicht täuschen. Er ist nicht der Nikolaus! Aber süß ist er trotzdem. Und obwohl der Frechdachs sauer ist, dass die Kiste immer noch bodenlos ist, freue ich mich sehr über den kleinen Kerl! Er ist leider schon fast auf der Reise - aber sein neues Zuhause ist in einem Kindergarten. Da geht es ihm bestimmt sehr gut!

Loslassen können, das ist ganz wichtig - und dennoch schwer! Gerade weil ich mich in meine Wollwerke immer mal wieder verliebe, ist es eine gute Übung für mich. "Festhalten wollen" tut weder meinem Umfeld noch mir selbst gut!
Wie geht es Euch damit, wenn ihr Menschen, Gedanken, Wünsche oder Dinge loslassen sollt?

Kommt gut durch die Nacht! Morgen wartet das 2. Licht auf uns!

Freitag, 5. Dezember 2014

5. Dezember

Also so was!
Der kleine Fratz ist noch nicht trocken hinter den Ohren - und schon hat er was zu kritisieren! So einfach könne ich mir das wohl nicht machen - einfach weiße Wolle auf den Boden der Adventskiste legen. Ne, das gefiele ihm ja gar nicht...



















"He Du! So war das ja auch gar nicht gemeint. Ich wollte doch nur mal schauen, ob der getrocknete Hintergrund passt und überhaupt. Es wird doch noch erlaubt sein, mal herum zu experimentieren. Außerdem hab ich ja schon die Grundfläche für den Boden ausgelegt. Morgen mach ich ja weiter...."

Rechtfertigen ist ja eigentlich unnötig. Mir war heute eben nach "Frechdachs-filzen". Punkt!

Wie schnell man doch dem Impuls folgt und bei leiser ( oder lauter) Kritik glaubt, sich rechtfertigen zu müssen. Entscheidungen und Handlungen rechtfertigen zu wollen, herum zu argumentieren, Gründe für das eine oder andere finden zu wollen, ist eine Seuche unserer Zeit. Bei all den Prognosen, Vorhersagen und "zuverlässigen" Berechnungen, bei all den Statistiken, glaubt  ja so Mancher, wir hätten die Welt, die Zukunft, eben alles, im Griff. Und wer dann aus einem eigenen Impuls heraus spontan handelt, wer buchstäblich aus der prognostizierten Reihe tanzt, der muss sich um eine angemessene Rechtfertigung bemühen. 

Mark Twain hat mal gesagt " Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen". 

Wenn das wirklich so ist, dann kann man auch nur nach bestem Wissen und Gewissen handeln. Hinterher kann man neue Wege suchen, aber keinen Weg zurück gehen. Rechtfertigen kostet nur Kraft und bindet kreative Ideen!

Ist doch so, kleiner Frechdachs...

Ich wünsch ich Euch eine geruhsame Nacht - ach ja, und einen freundlichen Nikolaus!

Donnerstag, 4. Dezember 2014

4. Dezember

Mit dem Plätzchen backen hat es heute dann doch nicht geklappt, liebe Claudia! Ich war einfach zu gespannt, wie sich die Farben wohl verhalten werden, ob der Hintergrund so gelingt, wie berechnet und vorgestellt.

















Er ist genau so geschrumpft, wie ich es wollte und die Farben sehen in Natura wirklich gut aus. Morgen, wenn er trocken ist, kommt er in die Kiste und dann geht es weiter....

Ich bin zufrieden.

Ein durchaus nicht alltäglicher Zustand bei mir. Mich treibt all zu oft mein Perfektionismus in den Wahnsinn - will heißen, ich bin einfach selten zufrieden mit dem was ich tue. Und wenn ich nur am Foto herum mäkele, bloß nicht zufrieden sein. In diesen Tagen hab ich beschlossen, meinen Perfekt-Antreiber mal in Urlaub zu schicken. Er soll es sich schön machen, vielleicht in der Sonne liegen und Margaritas schlürfen - aber mich in Ruhe lassen. Ach ja, zur Begleitung werde ich den "Beeil Dich" und den "Mach es allen recht" gleich mit schicken. Die haben bestimmt Spaß miteinander.
Und hier entsteht in aller Ruhe MEIN Adventskalender mit liebenswerten Macken.

Welche Antreiben könnt Ihr denn mal in Urlaub schicken?

Bis Morgen dann!

Mittwoch, 3. Dezember 2014

3. Dezember

















Bevor der Hintergrund "bemalt" werden kann, müssen die Farben gemischt werden. Und da bekanntlich die Götter den Schweiß vor den Erfolg gesetzt haben, war heute das Kardieren der Farben dran. Knapp 2 Stunden kurbeln und immer wieder neu mischen, Wollmengen notieren uuund wieder an der Kurbel drehen. Für die Basis hab ich blaue Bergschafmelange gewählt. Wenn sie durchkommt - und sie soll ja durchkommen, dann schimmert alles bläulich - wenn die Wolle will.
110 cm breit ist die Fläche. Und da kann man beim Auslegen der Wolle und beim Kurbeln wunderbar nachdenken.
Manchmal liebe ich Tätigkeiten, die mir Raum lassen zum Nachdenken, die meine Gedanken frei wandern lassen. Gerade wenn der Körper fast mechanisch arbeitet sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Kennt ihr auch solche Arbeiten, die einen voran bringen, vielleicht sogar anstrengend sind, und dennoch entspannen?
Schnee schippen ist für mich so eine "Arbeit". So ein wenig wie der Straßenfeger bei Momo. Zeit haben, sich Zeit lassen, zum Ziel kommen ohne Hast. Wie befriedigend.

Leider fehlt hier noch der Schnee - also misch ich ihn mir selbst!
Schlaft gut und bis morgen!

Dienstag, 2. Dezember 2014

2. Dezember

Das mit den guten Ideen ist ja immer so eine Sache - sie kommen nicht auf Befehl. So weit, so klug. Und dennoch - je mehr ich mich gefragt habe, wonach mir der Sinn steht, um so mehr wurde mir klar, er soll eine Geschichte erzählen, eine Wintergeschichte - irgendwie - mein Adventskalender. Soll es Tag sein oder Nacht? Tiefgründig oder vordergründig? Später!
Ich hab ja Zeit!
Hintergrund! Also dann erst mal ein Hintergrund. Der x. Entwurf gefällt mir schon ganz gut. Schneeland - vielleicht etwas Aufstrebendes dazu, eine Prise Verborgenes und Licht? Licht im Schnee - oder aus dem Wald - hinter dem Wald?



















Die erste Filzpobe gibt schon Auskunft, wie viel Wolle ich brauchen werde und die Farben stimmen auch - wenigstens zum Teil!

Einen Hintergrund finden, der Tiefe verleiht, der Mut macht zum Füllen, der dem Leben Farbe verleiht, Stimmung zum Ausdruck bringt - ich finde das nicht nur für meine Kiste so wichtig. Wo kommen wir her, vor welchem Hintergrund spielen wir unsere Rollen und wie nehmen wir die Stimmung aus dem Hintergrund auf? All das sind Gedanken, die mir durch den Kopf gehen, während ich an meinem Hintergrund arbeite.
Woher kommen eure Bilder?
Nachdenkliche Grüße

Montag, 1. Dezember 2014

1. Dezember



















Seit Jahren träume ich von einer entspannten und deshalb kreativen Adventszeit! Ich glaube, in diesem Jahr kann es mir gelingen diese Tage ohne Termindruck, Hektik oder selbstgemachtem Stress zu verleben.
Die leere Holzkiste wird sich bis Weihnachten füllen können - was auch immer entsteht, es entsteht von Tag zu Tag und wird zu meinem Adventskalender.
Die Adventszeit ist noch "jung". Kommt mit mir und schaut, wenn ihr wollt, was sich gestalten will und wie das zur Weihnacht wohl aussehen mag!
Heute gibt es erst mal einen Skizzenblock, viel heißen Tee und hoffentlich gute Ideen.

Genießt die Zeit!

Montag, 25. August 2014

Montage sind so eine Sache...

Frau kommt aus dem Wochenende, noch ein wenig benebelt von der Ruhe, die sie erleben kann am Wochenende - und dann regnet es wieder Informationen, Anforderungen, E-Mails, Anrufe und Bestellungen. Irgendwie muss man dann wieder auf Trab kommen, sich selbst bestärken und die Dinge in die Hand nehmen, damit man nicht mitgerissen wird, die Richtung nicht mehr bestimmen kann und am Ende der Woche feststellt, dass man "gelebt" wurde.

Da trifft es sich gut, dass der rote Engel fertig geworden ist, heute Morgen, an einem Montag, der schon ahnen lässt, dass diese Woche wieder mal viele Irritationen bereit halten wird. 
Ich finde ihn sehr belebend und wünsch euch eine positiv belebte Woche!

Sonntag, 24. August 2014

Den Kopf voller Bilder...

bringen wir mit aus der Donaumetropole. Es waren wundervolle Tage in einer beeindruckenden Stadt, die durchaus dazu verführt, mehr sehen zu wollen, als der Kopf verarbeiten kann. Einen kleinen Einblick in meinen überfüllten Kopf möchte ich Euch nicht vorenthalten.






















Kommt gut in die neue Woche - ich werd mal an den Filztisch gehen, es ist so viel liegen geblieben.

Donnerstag, 14. August 2014

Auf die Probe...

fertig... los! 
Wenn ich eines wirklich tief verinnerlicht habe während der Filzausbildung, dann das: Kein Projekt/ keine neue Wolle ohne Filzprobe. Ich singe dieses Loblied auf die Proben, weil es mir einfach wichtig ist. Proben helfen die Wollen besser kennen zu lernen, sich gut über ihre Eigenschaften und Wirkungen Klarheit zu verschaffen und Projektideen nicht in den Sand zusetzen. 
Ich beginne immer damit, dass ich 4 verschiedene Proben mit der gleichen Wolle mache. Auslegemaß 30 auf 30 cm und 4 verschiedene Wollmengen. Da macht man so seine Erfahrungen. Ich beginne mit 3 Gramm und beende den Probelauf mit 25 Gramm. Jede Probe wird so lange gefilzt, bis sie an ihre Filzgrenzen geht. Frau kann das auch ganz anders machen, es gibt da viele Variationen, immer orientiert an der Frage, die ich mir durch die Probenarbeit beantworten will. 
Wichtig ist, dass Frau sich anschließend aufschreibt, was sie da gemacht hat - sonst ist der Erkenntnisgewinn nach ein paar Wochen eher gering - von wegen Vergesslichkeit und so. Ich fixiere die Proben und hefte sie dann ab. 
Bildunterschrift hinzufügen
Hier könnt ihr das Probenarchiv sehen - und leider auch, dass einige ( kichert) noch auf ihre Archivierung warten!
Auch wenn ich die Wollsorte schon gut kenne, teste ich, ob sich bei einer neuen Lieferung etwas verändert hat. Und dann kommen all die Spezialproben: Mustertests, Nunoproben, Farbmixproben, Oberflächengestaltungsproben....
und so kommt man ... manchmal von hier...


nach da!


Dienstag, 15. Juli 2014

Filzgestalterin...
























bin ich jetzt! Nachdem in den letzten Monaten mein Leben ziemlich aus den Fugen geraten war, kam mit dem vergangenen Wochenende ein beglückender Abschluss für so viele Prozesse in mein Leben.
Über all die anderen Ereignisse berichte ich ein anderes Mal.
Heute möchte ich einfach feiern mit Euch. Am vergangenen Samstag haben 25 Absolventinnen der Filzschule Oberrot ihr Zertifikat erhalten, und ich mitten drin. Mit drei Dioramen ( zu denen ich gerne auch noch in den kommenden Tagen was schreibe) als Abschlussarbeit haben sich 3 Filzschuljahre auf das Wunderbarste vollendet.
Jedes Diorama ist eine Einladung, sich mit eigenen Ideen dem entstanden Bild anzunähern, eigene Konstruktionen zu entwickeln, damit zu spielen und so immer wieder neue Bilder entstehen zu lassen.
Es war ein tolles Fest, dass 3 herrliche Filzjahre gekrönt hat!

Und Euch danke ich vor allem für eure Geduld mit mir! 

Sonntag, 20. April 2014

Ein gesegnetes Osterfest...

wünsch ich Euch allen - lichte Tage und fröhliches Feiern!


Es ist an der Zeit, wieder in die Welt zu gehen, sich um zu sehen und die Schönheiten des Alltags zu begreifen.

Seid von Herzen gegrüßt!

Sonntag, 23. März 2014

Ein ewiger Kreislauf...

Während die Natur mit voller Kraft zurückkehrt, hat mein Vater diese Welt verlassen.

















Es tut einfach weh!

Mittwoch, 19. März 2014

So Vieles liegt...

angefangen in meiner Werkstatt herum - vielleicht will ich einfach nur das Unvermeidliche hinauszögern, auf das ich ja gar keinen Einfluss habe. Mein Gott, wie "klein" man doch wird, wenn es den eigenen Eltern schlecht geht!
Ich fahre jetzt dennoch nach Oberrot und weiß, dass mir die vielen neuen Gesichter gut tun werden.

Euch lass ich ein Bild von meinem jungen Bienenvolk (eines der wenigen Stücke, das fertig werden durfte) da. Nachdem ich schon vor Tagen die ersten Bienen im Garten entdeckt hatte, wollt ich sie so gerne auf den Jahreszeitentisch holen.
Passt auf Euch auf!


Dienstag, 11. März 2014

Frühlingsvögel und mehr!

Es wollte mir doch einfach nicht gelingen gute Fotos von den vielen Vögeln zu machen, die sich zur Zeit in unserem Garten herum treiben. Da hab ich mir mein Motiv einfach in Filz erarbeitet. Und dabei konnte ich sogar schon einen neuen Mieter in unsere Nisthöhle  einziehen lassen - draußen sind zur Zeit nur Besichtigungstermine zu beobachten :-)!


















Und dann wollte ich Euch noch von meiner neuesten Entdeckung berichten.
Seit fast 30 Jahren arbeite ich ja nun schon als Kommunikationstrainerin und Supervisorin. Dabei habe ich die Vorzüge eines Flipcharts sehr schätzen gelernt. Ich bin nicht so der Power-Point-Präsentations-Fan. Dabei kommt mir einfach der Kontakt zu meinen Teilnehmern zu kurz und ich kann viel zu wenig auf die individuellen Bedarfe der Seminarbesucher eingehen. Also schreibe und zeichne ich meine Inhalte auf Flipcharts während der Veranstaltung. Heute findet man in jedem Seminarhotel oder Schulungsraum ein solches "Gerät".
Nun wollte ich auch in meinem Atelier ein Flipchart haben. In der Regel stehen diese Dinger auf drei Beinen und nehmen reichlich Platz weg. Na ja, dachte ich, dann räume ich es einfach wieder weg, wenn kein Bedarf ist. Aber auch dann frisst so ein Nützling Platz. Und dann habe ich bei der Firma Neuland ein Flipchart entdeckt, dass meine Träume alle auf einmal erfüllt. Das gute Stück ist aus Pappe, superleicht, lässt sich gut aufhängen, mitnehmen aber eben auch auf einem Tisch aufstellen. Also kann es auch mit mir mitreisen, wenn ich Filzkurse außerhalb meiner Werkstatt gebe.

















Merke: Menschen lernen nicht nur über das Zuhören. Zeichnungen und Stichworte fördern das Behalten ungemein!
Wer selbst Kurse gibt und sich für die hilfreiche Arbeitshilfe interessiert, der kann mich gerne kontaktieren. Ich sende Euch dann den Link.
Herzliche Dienstagsgrüße!

Sonntag, 9. März 2014

Heut lad ich Euch ein...

in meine Werkstatt.

Es ist wie immer nicht leicht nach Wochen der Blog-Pause sinnvoll wieder anzuknüpfen. Schon gar nicht, wenn man so viel versprochen hat. Nun ist es schon März und einige Kurse haben schon statt gefunden, ohne dass ich Bilder gemacht hätte und ohne, dass ich Euch darüber berichtet hätte.
Nun bin ich gerade dabei, das nächste Kursprogramm zu schreiben, um diesen Raum mit noch mehr Filz-begeisterten zu füllen, da flattert mir die neue "FUN" ins Haus und löst Begeisterungsstürme in mir aus. In der neuen Ausgabe findet sich ein toller Artikel über mein Seminar für Kreativkurs-Leiterinnen.



















Es wird auch in diesem Jahr wieder in Oberrot stattfinden, zum 3. Mal bereits. Es ist einfach ganz große Klasse, wenn man merkt mit wie viel Kraft, Herzblut und Interesse Frauen sich professionalisieren wollen.
Ich freue mich auf diesen neuen Termin ( 20. bis 22.03.14) und vor allem auf die nächsten Kursleiterinnen.
Fast alle Frauen, die diese Fortbildung besucht haben, sind Filzerinnen und das ist ganz wunderbar. Im Geheimen wünsche ich mir nun dann doch, dass sich auch andere Handwerke für Kursarbeit begeistern lassen. Wie wäre es, liebe Schmuckgestalterinnen, Schneiderinnen, Strickerinnen, Papierkünstlerinnen, Töpferinnen...
Ein breiterer Austausch ist immer lohnenswert.
Kommt gut in die neue Woche!



Donnerstag, 2. Januar 2014

Zuküntiges

Das Jahr will gefüllt werden, sagt mir mein Kopf und meine Hände träumen vom Filz.
Und deshalb wird es so sein,  dass ich euch in den nächsten Wochen sowohl meine neuen Projektideen beschreiben möchte und natürlich auch meine Kurse vorstellen will. Es wird Termine geben, Inhaltsangaben und vielleicht, wenn ich es endlich schaffe, auch Überraschendes. Und dann sollen sich die Monatsbrüder nach und nach hier präsentieren und euch noch mehr über den Jahreszeitentisch erzählen.





















Heute gibt es einfach Blüten im Schnee - weil ich mich doch etwas nach dem Winter sehne, nach Schnee und dem unvergleichlichen Licht über dem Eiszauber, nach frostklaren Sternenhimmeln und dem Erwachen der Natur aus der Kälte heraus.

Mittwoch, 1. Januar 2014

Neuanfänge






















Unbeschrieben sind die Kalenderseiten noch - fast - aber dazu ab morgen mehr!
Heute begrüß ich mit Euch das neue Jahr, dass noch so voller Möglichkeiten steckt!
Kennt Ihr Ariadne? Die mit dem Faden, der sie durch das Labyrinth führt?
Ein Faden wäre doch gut für das neue Jahr, Wegweiser, den Frau selbst auslegt, Richtschnur, deren Länge Frau selbst bestimmt, Knotenpunkte, die wir selbst verteilen, Verlängerungen sind jederzeit möglich...

Mein Faden soll blau sein, weil ich die Farbe so liebe, er soll weich sein, weil ich ihn gerne in der Hand halten möchte, er soll zart sein, damit er nicht jedem gleich auffällt und dennoch fest, damit er mir Halt gibt und zum Weben geeignet ist, damit ich Netze knoten kann - Verbindungen neu entstehen lassen und an alte Beziehungen anknüpfen kann.
Habt Ihr auch einen Faden und wenn ja, wie sieht er aus? Wisst ihr das schon?
Schicksalsfäden mal in eigenen Händen...
Wie fühlt sich das wohl an?