Montag, 31. Dezember 2012

In der Hoffnung,

dass Euch der Abschied vom Jahr 2012 genau so leicht fällt, wie mir,
dass Ihr mir die Versäumnisse und ungewünschten Abwesenheiten verzeiht,
dass wir uns alle hier und anderswo im neuen Jahr gesund wiedersehen, wünsche ich Euch einen gelungenen und fröhlichen Jahreswechsel.



















Möge das neue Jahr Wünsche erfüllen,
den Zauber des Neuen lange bewahren,
Augen vor Freude leuchten lassen,
uns zum Lachen bringen,
den Kopf frei machen,
uns weiter bringen,
Wege offen halten und Chancen bereit halten.

Erwartungsfrohe Grüße
Susanne






Sonntag, 30. Dezember 2012

Diesmal...

werden wir hingehen!
Wir haben in diesem Jahr von unseren Töchtern zu unseren Geburtstagen zusammen Karten für "die Oper" geschenkt bekommen. Und in diesem Jahr wurde der Termin dick in den Kalender eingetragen, sogar mit Uhrzeit!
















Warum das so wichtig ist?
Ganz einfach - wir hatten schon mal Karten für das Silvester-Konzert der Berliner Philharmoniker geschenkt bekommen und das Konzert dann im "Feiertags-Tran" einfach verpasst! Erst am Silvester-Morgen ist uns eingefallen, dass da doch noch was war - und siehe da - das musikalische Glück wäre für uns am Abend des 30. gewesen!!!!
Sowas darf uns diesmal nicht passieren!
Ich zieh mich gleich mal an und stell mich an die Tür - mit den Karten in der Hand!
Genießt den letzten Sonntag des Jahres!

Samstag, 29. Dezember 2012

Zu zaghaft?














Mir geht dieser Artikel von Andiva nicht mehr aus dem Kopf.
Er ist auf große Resonanz und Zustimmung gestoßen, was mich persönlich nicht weiter verwundert. Und gerade, weil ich ihre Erfahrungen an vielen Stellen teile, gerade weil ich sie und viele Andere als Kunsthandwerkerinnen sehr schätze, muss ich für mich versuchen, dem Aspekte-Chaos  in meinem Kopf etwas Struktur zu verpassen und meine Gedanken nieder zu schreiben.
Wenn ich daran denke, wie ich mich vor fast 4 Jahren mit meinen Wollwerken in die Öffentlichkeit gestellt habe, dann erinnere ich mich an meine Zweifel noch ganz deutlich. Es war ein Wagnis aus meiner Sicht und der Start wäre ohne ein paar tolle und hilfreiche Menschen auf DaWanda nicht so gut gelungen. Mein Selbstbewusstsein wuchs und mit ihm auch meine Pläne, vor allem weil ich Partnerinnen, Beraterinnen und zauberhafte Kundinnen hatte.

Ich habe zauberhafte und interessierte Kundinnen kennen gelernt. Sie inspirieren mich und meine Wollwerke und bestärken mich täglich, weiter zu arbeiten, zu lernen und zu experimentieren. Auch auf den wenigen Märkten, auf die ich mich bisher getraut habe, gibt es diese begeisterten Menschen, die schätzen, was ich tue. Es entstehen Kontakte, die oft erst später Früchte tragen, aber sie entstehen.

Daneben stehen natürlich die Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - uns als Projektionsfläche für ihre Sprüche und Abwertungen benutzen wollen, die uns Aufträge erteilen, uns arbeiten lassen und es sich dann  scheinbar "plötzlich" anders überlegen. Ich konnte mich über solche Strategen bis in den Schlaf ärgern.
Heute passiert mir das nicht mehr. Lange hab ich gebraucht um meine Forderungen ganz klar zu nennen und nicht davon abzuweichen. Aber ich kann das heute.

Das wichtigste ist aber, das diese Art von "vermasseltem" Kundenkontakt immer die absolute Ausnahme geblieben ist.

Ich denke heute, gerade auch gedanklich angespornt durch Andivas Post, wir sind zu zaghaft. Wir stehen nicht da und sagen: "das ist meine Arbeit wert, so biete ich sie an und niemand redet mir da rein!"
Ich glaube, wir müssen weder unsere Arbeitszeit oder den Materialeinsatz erklären. Wir müssen uns nicht rechtfertigen, wenn wir einem Konsumritual widerstehen. Wir müssen nicht verzagt hinnehmen, dass wir benutzt werden, dass es immer noch Anbieter gibt, die die Regeln missachten.

Wir dürfen den Marktbetreibern unsere Bedingungen nennen, und wenn die diese nicht akzeptieren, dann gehen wir eben nicht hin. Ich bin gebeten worden, auf einen Markt zu kommen. Unbedingt sollte ich kommen, weil es ja eine so schöne Abwechslung wäre. Zahlen sollte ich aber wie eine Würstchenbude. Und der Markt musste ohne mich und meine Wollwerke auskommen.
Wohlgemerkt, ich habe auch schon andere, positive Erfahrungen gemacht.

Doch es ist schon wahr, wenn wir uns nicht trauen zu bestimmen, wie der Hase läuft, dann machen das eben andere.

Wir sind keine scheuen Rehe, wir sind Geschäftsfrauen. Wir müssen weder uns noch unsere Kunstwerke verstecken - wir werden immer besser und professioneller. Und wer an uns verdienen will, kann das eigentlich nur zu unseren Bedingungen - nicht umgekehrt. Es ist doch an uns, die Bedingungen zu diktieren oder dann eben Wege zu beschreiten, die wir gehen wollen. Es ist an uns, nicht auf Trampelpfaden hinter einem Leitwolf - egal wie liebevoll er sich tarnt - herzustolpern, der zu alledem noch nicht mal bereit ist zu "beschützen".

Das wäre doch mal eine hilfreiche Haltung für 2013!

Freitag, 28. Dezember 2012

Unter...




null Grad zeigte das Thermometer hier heute Morgen an.
Das zugefrorene Auto hat mein Herz höher schlagen lassen. Ich musste ja nirgends hin und konnte mich einfach fröhlich selbst betrügen und auf Schnee hoffen.
Wo der bei diesem Himmel herkommen sollte, keine Ahnung - aber die Hoffnung stirbt  ja bekanntlich zuletzt!
Manchmal frag ich mich ja, was Wetterfrösche so studieren, denn wenn sie im Sommer Sonne ansagen, kann es durchaus regnen - ihr kennt das ja. Warum sie nun mildes Wetter ansagen und auch mildes Wetter kommt, bleibt und sein wird, wird sich mir niemals erschließen. Nach meiner unmaßgeblichen  Erfahrung aus über 50 Jahren Wettervorhersagen-Genauigkeit müsste es doch folgerichtig  mindesten kalt werden, wenn nicht sogar schneien. Aber nix da - es wurde gegen Mittag richtig warm!
Immerhin hab ich nun - getrieben von einer Mischung aus Sonnenglück und Keinschneefrust -  für 4 Tage eingekauft. Das bedeutet : ich hab bis nächstes Jahr frei! Ist doch auch was!
Genießt den Abend und kommt gut ins letzte Wochenende des Jahres!


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Hier...

sollte eigentlich ein ganz anderer Beitrag stehen, so einer über Sonnenlicht im Weihnachtsbaum. 

Und dann bin ich über diesen Beitrag von Andiva -  hier einfach klicken -  gestolpert, hängen geblieben und musste viel darüber nachdenken. Sie schreibt und beschreibt einfach klasse! Dem ist kaum etwas hinzu zu fügen!

Habt dennoch oder gerade deshalb noch einen erholsamen Abend!









Mittwoch, 26. Dezember 2012

Aus dem Dunkel...

ins Licht!
So lautet der Titel eines Buches, das mein lieber Mann zu Weihnachten geschenkt bekam.












Ich fand diesen Satz ganz passend, nun da die Tage ganz langsam immer etwas länger und dadurch heller werden - in winzigen Schritten zwar - und dennoch lichter! Mich hat das zum Experimentieren eingeladen. Mein exotisch anmutender  Engel hat mir dabei geholfen und sein Licht mit Freuden beigesteuert!
Euch wünsch ich einen lichten Tag.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Wenigstens...

er bewegt sich.
















Der erste König hat sich auf den Weg zur Krippe gemacht. Ansonsten sind hier alle ziemlich faul. Keiner will mit mir spazieren gehn oder auf einen der Berliner Weihnachtsmärkte, die noch über die Feiertage geöffnet haben - nein - sie wollen sich nicht bewegen.
Na ja, vielleicht liegt es einfach an diesem Nichtweihnachtswetter, dass die Trägheit Blüten treibt.
Dann gibt es eben Tee und Kerzenschein im Sitzen - auch gut!

Montag, 24. Dezember 2012

So....

sah unser Weihnachtsbaum gesten noch aus -
















irgendwie, wie fast alles in diesem Jahr. Ich musste vieles abschütteln, mich durchgraben und durchkämpfen um an den Kern der Dinge zu gelangen. Mich hat das so müde gemacht.  Nun geht es hoffentlich aufwärts - und die Lichtzeit hilft dabei, denn sie gehört für uns zur schönsten Zeit des Jahres.


Der kleine Kerl hier ist noch gerade rechtzeitig dem Schaum entstiegen und wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit fröhlichen Menschen um Euch herum und ganz viel   innerer und äußerer Helligkeit!
Seid ganz herzlich gegrüßt!