Mittwoch, 7. November 2012

Drachenkind...

Für die dritte Hausaufgabe meiner Filzausbildung in Oberrot hat sich bei mir Drachennachwuchs eingestellt. Den will ich Euch nicht vorenthalten.

















Dazu gibt es dann auch eine Geschichte - oder sollte ich besser sagen, eine wissenschaftliche Abhandlung?


Die wissenschaftliche Erforschung der Drachen steckt noch sehr in den Kinderschuhen. Deshalb weiß man nicht wirklich viel über Drachen. Nun ist es aber gelungen, die Entstehung eines Drachens zu beobachten – glaubt mir das nur.
So ein Drachenbaby schlüpft aus einer Eikugel, die ganz merkwürdige Entwicklungsstadien durchläuft, bis das Drachenkind das Licht der Welt erblickt.


Ein Menschlein fand eine fast transparente, zarte und sehr zerbrechliche weiße Kugel, in der etwas zu stecken schien. Die Neugierde war geweckt und das kleine Objekt landete auf seinem Nachtisch. Es hatte so etwas zartes, fast anrührendes an sich, es musste doch behütet werden.  Nach ein paar Wochen begann die Kugel sich zu verändern. Erst erschrak das Menschlein und dann wurde das Staunen von Monat zu Monat größer – genau wie das Kugelding. Immer dunkler wurde die Kugel, sie dehnte sich aus und bekam sogar bald die ersten Risse. Himmel, was war das nur? Da lebt etwas in der Kugel, da war sich das Menschlein sicher. Bald war dafür auf dem Nachttisch kein Platz mehr und die Eltern des Kleinen entschieden sich, das Kugelding im Auge zu behalten, also kam es in die Küche – damit es nicht auskühlt.
Eines Tages riss die Kugel auf und ein gezackter Schwanz war zu sehen. Nach ein paar Stunden hatte es das kleine Wesen geschafft, seine Eikugel so zu öffnen und zu dehnen, dass es aufrecht aus dem Kugelding-Ei heraussteigen konnte. Da staunte die Menschenfamilie nicht schlecht, als da ein kleiner Drache herauskletterte.
Nun ist es offensichtlich so, dass Dracheneier sich ausdehnen mit dem Wachstum des Drachenkindes. Sie sollen wohl noch ein paar Tage Wohnstatt sein für das neugeborene Drachenwesen. Sein Panzer muss ja erst mal aushärten.
Alle  Drachenforscher sind nun sehr gespannt  wie es mit dem kleinen Kerl weitergeht.
Ach ja, Drachen häuten sich beim Wachsen, das steht schon mal fest – und aus dieser Haut lassen sich wunderbare Gefäße zaubern – man muss nur wissen – wie!

Es hat riesigen Spaß gemacht, diese Hausarbeit zu vollenden. Was wir Neues gelernt haben in der vierten Kurswoche, das zeig ich Euch morgen!

Kommentare:

  1. Wirklich faszinierend!!!!Ich freu ich schon auf deinen Bericht morgen!!!
    Liebe Grüße Conni

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  2. Welch schöne Geschichte, und dazu die beeindruckenden Entwicklungsstadien - du bist wirklich eine Künstlerin!

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  3. Liebe Susanne,
    ich kann kaum glauben was ich da sehe....ich bewundere dich für deine Kunst, das ist eine absolute Pracht!!!Ganz viele, liebe Grüße,Petie ♥

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  4. Liebe Susanne,
    das ist ja wirklich erstaunlich, gestern abend musste ich so intensiv an Dich denken, wie es Dir wohl geht und wann Du wieder mal bloggst. Und gerade logge ich mich ein und sehe Deinen Drachenbäricht! Schön, von Dir zu lesen! Die wissenschaftliche Abhandlung ist wirklich interessant, habe mich mit der Dracholgie noch nie so genau beschäftig!
    Mich freut es, dass Dir das Filzen und der Kurs so viel Freude bereiten - weiter so!
    Sei lieb gegrüßt von
    Claudia

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  5. This is really beautifull. You make wonderfull objects. i am very inspired right now!

    Love and Light Jolette

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  6. ein süßes Drachenkind ist aus der Eikugel geschlüpft. :O)

    LG Anita

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  7. Liebe Susanne,
    DANKE!
    Du hast mich am frühen Morgen mit dieser scönen Geschichte und Deinem so süßen Drachennachwuchs verzaubert und zum lächeln gebracht!
    Ich wünsch Dir einen schönen und glücklichen Tag!
    ♥ Allerliebste Grüße Claudia ♥

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  8. Liebe Susanne, welch wunderbares Wesen und eine tolle Entstehungsgschichte. Hut ab, du hast es echt drauf mit der Wolle!
    Liebe Grüße
    Andi

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  9. hallo zu dir,

    besinnliche und entspannte weihnachtstage wünscht dir

    flo aus berlin

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