Montag, 31. Dezember 2012

In der Hoffnung,

dass Euch der Abschied vom Jahr 2012 genau so leicht fällt, wie mir,
dass Ihr mir die Versäumnisse und ungewünschten Abwesenheiten verzeiht,
dass wir uns alle hier und anderswo im neuen Jahr gesund wiedersehen, wünsche ich Euch einen gelungenen und fröhlichen Jahreswechsel.



















Möge das neue Jahr Wünsche erfüllen,
den Zauber des Neuen lange bewahren,
Augen vor Freude leuchten lassen,
uns zum Lachen bringen,
den Kopf frei machen,
uns weiter bringen,
Wege offen halten und Chancen bereit halten.

Erwartungsfrohe Grüße
Susanne






Sonntag, 30. Dezember 2012

Diesmal...

werden wir hingehen!
Wir haben in diesem Jahr von unseren Töchtern zu unseren Geburtstagen zusammen Karten für "die Oper" geschenkt bekommen. Und in diesem Jahr wurde der Termin dick in den Kalender eingetragen, sogar mit Uhrzeit!
















Warum das so wichtig ist?
Ganz einfach - wir hatten schon mal Karten für das Silvester-Konzert der Berliner Philharmoniker geschenkt bekommen und das Konzert dann im "Feiertags-Tran" einfach verpasst! Erst am Silvester-Morgen ist uns eingefallen, dass da doch noch was war - und siehe da - das musikalische Glück wäre für uns am Abend des 30. gewesen!!!!
Sowas darf uns diesmal nicht passieren!
Ich zieh mich gleich mal an und stell mich an die Tür - mit den Karten in der Hand!
Genießt den letzten Sonntag des Jahres!

Samstag, 29. Dezember 2012

Zu zaghaft?














Mir geht dieser Artikel von Andiva nicht mehr aus dem Kopf.
Er ist auf große Resonanz und Zustimmung gestoßen, was mich persönlich nicht weiter verwundert. Und gerade, weil ich ihre Erfahrungen an vielen Stellen teile, gerade weil ich sie und viele Andere als Kunsthandwerkerinnen sehr schätze, muss ich für mich versuchen, dem Aspekte-Chaos  in meinem Kopf etwas Struktur zu verpassen und meine Gedanken nieder zu schreiben.
Wenn ich daran denke, wie ich mich vor fast 4 Jahren mit meinen Wollwerken in die Öffentlichkeit gestellt habe, dann erinnere ich mich an meine Zweifel noch ganz deutlich. Es war ein Wagnis aus meiner Sicht und der Start wäre ohne ein paar tolle und hilfreiche Menschen auf DaWanda nicht so gut gelungen. Mein Selbstbewusstsein wuchs und mit ihm auch meine Pläne, vor allem weil ich Partnerinnen, Beraterinnen und zauberhafte Kundinnen hatte.

Ich habe zauberhafte und interessierte Kundinnen kennen gelernt. Sie inspirieren mich und meine Wollwerke und bestärken mich täglich, weiter zu arbeiten, zu lernen und zu experimentieren. Auch auf den wenigen Märkten, auf die ich mich bisher getraut habe, gibt es diese begeisterten Menschen, die schätzen, was ich tue. Es entstehen Kontakte, die oft erst später Früchte tragen, aber sie entstehen.

Daneben stehen natürlich die Menschen, die - aus welchen Gründen auch immer - uns als Projektionsfläche für ihre Sprüche und Abwertungen benutzen wollen, die uns Aufträge erteilen, uns arbeiten lassen und es sich dann  scheinbar "plötzlich" anders überlegen. Ich konnte mich über solche Strategen bis in den Schlaf ärgern.
Heute passiert mir das nicht mehr. Lange hab ich gebraucht um meine Forderungen ganz klar zu nennen und nicht davon abzuweichen. Aber ich kann das heute.

Das wichtigste ist aber, das diese Art von "vermasseltem" Kundenkontakt immer die absolute Ausnahme geblieben ist.

Ich denke heute, gerade auch gedanklich angespornt durch Andivas Post, wir sind zu zaghaft. Wir stehen nicht da und sagen: "das ist meine Arbeit wert, so biete ich sie an und niemand redet mir da rein!"
Ich glaube, wir müssen weder unsere Arbeitszeit oder den Materialeinsatz erklären. Wir müssen uns nicht rechtfertigen, wenn wir einem Konsumritual widerstehen. Wir müssen nicht verzagt hinnehmen, dass wir benutzt werden, dass es immer noch Anbieter gibt, die die Regeln missachten.

Wir dürfen den Marktbetreibern unsere Bedingungen nennen, und wenn die diese nicht akzeptieren, dann gehen wir eben nicht hin. Ich bin gebeten worden, auf einen Markt zu kommen. Unbedingt sollte ich kommen, weil es ja eine so schöne Abwechslung wäre. Zahlen sollte ich aber wie eine Würstchenbude. Und der Markt musste ohne mich und meine Wollwerke auskommen.
Wohlgemerkt, ich habe auch schon andere, positive Erfahrungen gemacht.

Doch es ist schon wahr, wenn wir uns nicht trauen zu bestimmen, wie der Hase läuft, dann machen das eben andere.

Wir sind keine scheuen Rehe, wir sind Geschäftsfrauen. Wir müssen weder uns noch unsere Kunstwerke verstecken - wir werden immer besser und professioneller. Und wer an uns verdienen will, kann das eigentlich nur zu unseren Bedingungen - nicht umgekehrt. Es ist doch an uns, die Bedingungen zu diktieren oder dann eben Wege zu beschreiten, die wir gehen wollen. Es ist an uns, nicht auf Trampelpfaden hinter einem Leitwolf - egal wie liebevoll er sich tarnt - herzustolpern, der zu alledem noch nicht mal bereit ist zu "beschützen".

Das wäre doch mal eine hilfreiche Haltung für 2013!

Freitag, 28. Dezember 2012

Unter...




null Grad zeigte das Thermometer hier heute Morgen an.
Das zugefrorene Auto hat mein Herz höher schlagen lassen. Ich musste ja nirgends hin und konnte mich einfach fröhlich selbst betrügen und auf Schnee hoffen.
Wo der bei diesem Himmel herkommen sollte, keine Ahnung - aber die Hoffnung stirbt  ja bekanntlich zuletzt!
Manchmal frag ich mich ja, was Wetterfrösche so studieren, denn wenn sie im Sommer Sonne ansagen, kann es durchaus regnen - ihr kennt das ja. Warum sie nun mildes Wetter ansagen und auch mildes Wetter kommt, bleibt und sein wird, wird sich mir niemals erschließen. Nach meiner unmaßgeblichen  Erfahrung aus über 50 Jahren Wettervorhersagen-Genauigkeit müsste es doch folgerichtig  mindesten kalt werden, wenn nicht sogar schneien. Aber nix da - es wurde gegen Mittag richtig warm!
Immerhin hab ich nun - getrieben von einer Mischung aus Sonnenglück und Keinschneefrust -  für 4 Tage eingekauft. Das bedeutet : ich hab bis nächstes Jahr frei! Ist doch auch was!
Genießt den Abend und kommt gut ins letzte Wochenende des Jahres!


Donnerstag, 27. Dezember 2012

Hier...

sollte eigentlich ein ganz anderer Beitrag stehen, so einer über Sonnenlicht im Weihnachtsbaum. 

Und dann bin ich über diesen Beitrag von Andiva -  hier einfach klicken -  gestolpert, hängen geblieben und musste viel darüber nachdenken. Sie schreibt und beschreibt einfach klasse! Dem ist kaum etwas hinzu zu fügen!

Habt dennoch oder gerade deshalb noch einen erholsamen Abend!









Mittwoch, 26. Dezember 2012

Aus dem Dunkel...

ins Licht!
So lautet der Titel eines Buches, das mein lieber Mann zu Weihnachten geschenkt bekam.












Ich fand diesen Satz ganz passend, nun da die Tage ganz langsam immer etwas länger und dadurch heller werden - in winzigen Schritten zwar - und dennoch lichter! Mich hat das zum Experimentieren eingeladen. Mein exotisch anmutender  Engel hat mir dabei geholfen und sein Licht mit Freuden beigesteuert!
Euch wünsch ich einen lichten Tag.

Dienstag, 25. Dezember 2012

Wenigstens...

er bewegt sich.
















Der erste König hat sich auf den Weg zur Krippe gemacht. Ansonsten sind hier alle ziemlich faul. Keiner will mit mir spazieren gehn oder auf einen der Berliner Weihnachtsmärkte, die noch über die Feiertage geöffnet haben - nein - sie wollen sich nicht bewegen.
Na ja, vielleicht liegt es einfach an diesem Nichtweihnachtswetter, dass die Trägheit Blüten treibt.
Dann gibt es eben Tee und Kerzenschein im Sitzen - auch gut!

Montag, 24. Dezember 2012

So....

sah unser Weihnachtsbaum gesten noch aus -
















irgendwie, wie fast alles in diesem Jahr. Ich musste vieles abschütteln, mich durchgraben und durchkämpfen um an den Kern der Dinge zu gelangen. Mich hat das so müde gemacht.  Nun geht es hoffentlich aufwärts - und die Lichtzeit hilft dabei, denn sie gehört für uns zur schönsten Zeit des Jahres.


Der kleine Kerl hier ist noch gerade rechtzeitig dem Schaum entstiegen und wünscht Euch allen ein gesegnetes Weihnachtsfest mit fröhlichen Menschen um Euch herum und ganz viel   innerer und äußerer Helligkeit!
Seid ganz herzlich gegrüßt!

Mittwoch, 7. November 2012

Drachenkind...

Für die dritte Hausaufgabe meiner Filzausbildung in Oberrot hat sich bei mir Drachennachwuchs eingestellt. Den will ich Euch nicht vorenthalten.

















Dazu gibt es dann auch eine Geschichte - oder sollte ich besser sagen, eine wissenschaftliche Abhandlung?


Die wissenschaftliche Erforschung der Drachen steckt noch sehr in den Kinderschuhen. Deshalb weiß man nicht wirklich viel über Drachen. Nun ist es aber gelungen, die Entstehung eines Drachens zu beobachten – glaubt mir das nur.
So ein Drachenbaby schlüpft aus einer Eikugel, die ganz merkwürdige Entwicklungsstadien durchläuft, bis das Drachenkind das Licht der Welt erblickt.


Ein Menschlein fand eine fast transparente, zarte und sehr zerbrechliche weiße Kugel, in der etwas zu stecken schien. Die Neugierde war geweckt und das kleine Objekt landete auf seinem Nachtisch. Es hatte so etwas zartes, fast anrührendes an sich, es musste doch behütet werden.  Nach ein paar Wochen begann die Kugel sich zu verändern. Erst erschrak das Menschlein und dann wurde das Staunen von Monat zu Monat größer – genau wie das Kugelding. Immer dunkler wurde die Kugel, sie dehnte sich aus und bekam sogar bald die ersten Risse. Himmel, was war das nur? Da lebt etwas in der Kugel, da war sich das Menschlein sicher. Bald war dafür auf dem Nachttisch kein Platz mehr und die Eltern des Kleinen entschieden sich, das Kugelding im Auge zu behalten, also kam es in die Küche – damit es nicht auskühlt.
Eines Tages riss die Kugel auf und ein gezackter Schwanz war zu sehen. Nach ein paar Stunden hatte es das kleine Wesen geschafft, seine Eikugel so zu öffnen und zu dehnen, dass es aufrecht aus dem Kugelding-Ei heraussteigen konnte. Da staunte die Menschenfamilie nicht schlecht, als da ein kleiner Drache herauskletterte.
Nun ist es offensichtlich so, dass Dracheneier sich ausdehnen mit dem Wachstum des Drachenkindes. Sie sollen wohl noch ein paar Tage Wohnstatt sein für das neugeborene Drachenwesen. Sein Panzer muss ja erst mal aushärten.
Alle  Drachenforscher sind nun sehr gespannt  wie es mit dem kleinen Kerl weitergeht.
Ach ja, Drachen häuten sich beim Wachsen, das steht schon mal fest – und aus dieser Haut lassen sich wunderbare Gefäße zaubern – man muss nur wissen – wie!

Es hat riesigen Spaß gemacht, diese Hausarbeit zu vollenden. Was wir Neues gelernt haben in der vierten Kurswoche, das zeig ich Euch morgen!

Sonntag, 21. Oktober 2012

Potsdam...

ist meine heimlich Lieblingsstadt. Berlin ist wirklich großartig und an manchen Stellen auch sehr schön. Aber mein Herz schlägt für Potsdam. Gerade dieses Wochenende hatten sich aus der ganzen Republik ehemalige Studienkollegen meines Mannes hier versammelt und wir durften ihnen "unser" Potsdam zeigen. Das Wetter hat wunderbar mitgespielt, die Stimmung prima und neben ein paar wirklich guten Ausstellungen zum Friedrich-Jahr konnten wir den milden Herbst fast überwiegend im Freien nutzen.














Ich will Euch gerne ein paar lichte Eindrücke zeigen, bevor ich mich aufs Sofa fallen lasse und nicht mehr aufstehe, bis es Schlafenszeit ist. Dauerkommunikation ist doch anstrengend!
Kommt gut in eine hoffentlich sonnige neue Woche!

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Noch so was...

was zu kurz kam in den letzten Wochen. Ich hatte mich bei Hess Natur beworben für den Cardigan-Check - und bin dabei! Als die Nachricht kam, dass ich zu den Teilnehmerinnen dieser Aktion zähle, da habe ich mich unbändig gefreut. 1500 Hess-Natur-Kundinnen bekamen den zu testenden Cardigan aus reiner Schurwolle kostenlos zugesandt - unter der Bedingung, dass sie einige Testaufgaben bearbeiten werden. In dem Glückspaket war auch eine Flasche Granatapfel-Pflegelotion von Weleda. Auch die dürfen wir testen.
















Nun kam es, wie es kommen musste - mir lief die Zeit davon und ich hab zwar eifrig getestet - aber kam einfach nicht zum schreiben...
Nun will ich mal versuchen, die ersten drei Wochen zusammen zu fassen.
Leider hab ich keine Fotos gemacht von diesen Testanordnungen - doch es wird auch so gehen.
Zunächst einmal war ich verwundert, wie fest sich das Material anfasst. Das Wollgarn, aus dem der Cardigan gearbeitet wurde, ist aus meiner Sicht recht dünn und unglaublich fest gedreht. Dadurch ist er zwar wirklich leicht und trägt überhaupt nicht auf, doch mir fehlt so ein wenig das "Kuschelgefühl", das sich sonst bei Woll-Wirkwaren schnell einstellt. Vorteil ist sicher, dass er einen schönen Glanz hat.
Da ich dank lchf (danke liebe Sudda) in der letzten Zeit 10 kg abgenommen habe, passt mir die 42/44 wirklich gut. Leider sind die Ärmel doch recht schmal geschnitten, so dass ich kaum legere Blusen unter der Jacke tragen kann. Also habe ich mir einige T-Shirts ausgesucht, die gut dazu zu tragen sind.
Diese dünnfädige und fest gedrehte Ware führte meiner Ansicht nach auch dazu, dass der erste Test - es ging um die Feuchtigkeitsaufnahmefähigkeit (was für ein Wort) der Wolle, nicht ganz so glorios ausfiehl, wie das bei Wolle sein könnte. Sie kann bis zu einem Drittel ihres Eigengewichts an Feuchtigkeit aufnehmen, bevor sie sich feucht anfühlt. Ich hab den Cardigan zwei Tage hinter einander ins Bad gehängt - während die Kleinfamilie duschte. Gut, die Jacke fühlte sich nie feucht an - sie wiegt 280 Gramm - und hat einmal 17 und einmal 23 Gramm an Feuchtigkeit aufgenommen. 84 Gramm wären 30 %. Nun mag das an unserem Bad liegen, oder wir machen zu wenig "Dampf" - ich weiß es nicht. Vielleicht sollte ich mal einen Regentag abwarten und den Cardigan dann geschützt ins Freie hängen? Ob dann mehr Feuchtigkeit aufgenommen werden kann bezweifle ich - das liegt meiner Ansicht nach am Garn.
In der zweiten Woche ging es um die wärmenden Eigenschaften der Wolle. Da hat mich der Hess-Natur Cardigan durchaus überzeugt. Nun war es ja noch nicht wirklich kalt. Ich hatte auch noch keine Zeit einen Vergleich an zu stellen zwischen einem Baumwoll-Oberteil und dem Wollcardigan. Mal sehen, wann das geschehen kann.
So, und dann habe ich in der 3. Woche im Cardigan gekocht. Das war eine ziemlich "warme" Veranstaltung". Ich habe einen Tag ausgewählt, an dem ich Sauerkraut serviert habe und einen Tag, an dem wir Fisch auf dem Tisch haben würden. Und wie von der Wolle gewohnt und erwartet, hat der Cardigan die Küchendünste sehr schnell abgebaut.
Ich trage ihn gerne zu Jeans und das Blau passt auch hervorragend zu Grau und sogar eine braun - Blau-Kombi hat es mir angetan.
Alles in Allem bin ich wirklich sehr zufrieden mit diesem Testobjekt!
So!
Beim nächsten Mal wir es wieder kürzer :-)))

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Es kommt immer was zu kurz...

hab ich jedenfalls festgestellt.
Irgendwie fehlen mir die berühmten hundert Hände. Wenn ich filze, dann kann ich nicht schreiben. Wenn ich mit dem Tochterkind umziehe, dann kann ich meine Seminare nicht vorbereiten. Wenn ich Supervision habe, dann ....

Ihr kennt das!





















Dennoch will ich Euch sagen, dass ich mich langsam an das Leben im 3 Personen-Haushalt gewöhne - Gott sei Dank gibt es Telefone - und mich langsam auf meinen nächsten Blog in Oberrot vorbereite und riesig freue. Auf dem Weg dorthin werde ich auch meine große Tochter in ihrer eigenen Wohnung besuchen. Wie das klingt!
Vielleicht wollte ich deshalb mal eine Großfamilie entstehen lassen :-)))!?!
Ich wünsch Euch einen sonnigen Herbsttag!

Sonntag, 9. September 2012

Heute mal ohne Foto!

Nun, ich bin keine wirklich gute Fotografin - es ist noch nicht einmal ein Hobby von mir. Ohne den Blog gäbe es sicherlich sehr wenige Aufnahmen aus meiner Hand (wie sagt man das korrekt?).

Aber irgendwie habe ich es immer genossen, meine Posts mit einem Foto zu ergänzen oder ein Bild als "Aufhänger" zu benutzen. Seit einigen Tagen war ich nun überhaupt nicht mehr so sicher, ob ich weiterhin Bilder zu meinen Post stellen, ob ich überhaupt noch was schreiben sollte.
Alles begann damit, dass sich eine Bloggerin, die zugegebenermaßen exzellente Bilder macht, sehr unfreundlich über die "Hausfrauen-Bilder" in anderen Blogs geäußert hat. Diese abwertende Geste hat mich ziemlich erschreckt und auch etwas verärgert. Ok, das war eine Einzelmeinung und ich müsste mir den Schuh nicht anziehen - alles klar.

Nun las ich dieser Tage, dass einen große deutsche Frauenzeitschrift, die vor 2 Jahren ein großes Experiment wagte, indem sie auf professionelle Models verzichtete bei ihren Fotostrecken, diese Versuche einstellen wird und wieder auf "Profis" umstellen will. Die Aktion hätte nicht den gewünschten Erfolg gebracht - deshalb kehre man nun zu den bezahlten Modellen zurück. Die Leserinnen scheinen mit den Frauen von "Nebenan" nicht genug Glamour zu bekommen.

Ihr fragt Euch sicherlich, was nun das eine mit dem anderen zu tun hat.

Mal abgesehen davon, dass ich bei der Auswahl der "Alltagsfrauen" für die Modeseiten irgendwie nie wirklich einen großen Unterschied zu vorher erkennen konnte und mich leicht veräppelt fühlte, stellt sich mir die Frage, ob wir wirklich so perfektionistisch veranlagt sind. Sind wir nur hinter dem schönen Schein her? Muss denn alles, was wir uns ansehen wie aus dem Genlabor aussehen? Wenn die Bilder für ein Kochbuch nur gut genug sind, weil die Speisen noch mit Glanzspray besprüht sind, wenn die Fotos in einem Magazin nur brauchbar sind, wenn die abgelichteten Menschen bis zur Unkenntlichkeit  "bearbeitet" wurden, wenn Landschaften nur noch echt wirken, weil die Farben verfälscht werden - wie können wir unseren Augen da noch trauen? Ist die Realität so unerträglich, dass wir uns selbst betrügen müssen mit Bearbeitungsprogrammen, Airbrushing und Kunstlicht?

Ehrlich! Ich liebe die wahrhaftige Bilder auf euren Blogs. Ich liebe die Schnappschüsse, die aus Stimmungen und nicht aus Berechnung entstanden sind. Ich finde einfach, dass Wahrhaftigkeit viel mehr wert ist als Perfektion und das Lesen eines spontanen Tagesberichts bereichernder ist als ein gestyltes "Magazin" egal ob auf Papier oder im Netz.
Und ab Morgen gibt es auch wieder "Hausfrauen-Bilder"!
Kommt gut in die neue Woche!

Mittwoch, 15. August 2012

Unerwartete Begegnungen...

sind so bereichernd und meist sehr erfreulich. Diese kleine Kröte, die ich gestern ganz zufällig in unserem Garten entdeckt habe, zauberte mir ein Lächeln aufs Gesicht. Ich wurde ganz still, vorsichtig, hab sie fast eine halbe Stunde beobachtet und endlich auch einen halbwegs guten Schnappschuss ergattert. Wie eine kleine Meditation wirkte diese Begegnung auf mich.

Manchmal lassen sich solche überraschende Begegnungen mit Menschen in eine kleine Meditation umwandeln. Zuhören, reden dürfen, neue Stimmen kennen lernen oder ganz überraschend Vertrautes zu hören, das macht friedlich und fröhlich. Wir sind auf der Suche nach einer kleinen Wohnung in Koblenz für das große Tochterkind - was aus der Ferne gar nicht so leicht ist. Man trifft da am Telefon immer wieder mal auf merkwürdig abweisende Menschen - und dann, auch wenn aus diesem Kontakt vielleicht nie ein Mietverhältnis werden sollte, trifft man auf einen Menschen der zuhört, einen versteht, einem Mut macht und sich kümmern will - Bereitschaft, Verständnis und Ermunterung - das hat wirklich gut getan. Eine unerwartete Begegnung eben.
Wir werden weiter suchen und vielleicht noch rechtzeitig was finden - egal wie - diese zauberhafte Vermieterin hat uns jedenfalls einen hoffnungsfrohen Tag geschenkt!

Montag, 13. August 2012

Schon wieder eine neue Woche..

beginnt und der Arbeitsberg wird irgendwie nicht kleiner. Ich will Euch echt nicht die Ohren volljammern - nein, eigentlich freue ich mich über Aufträge so sehr, sind sie doch irgendwie auch eine Anerkennung für meine Fähigkeiten. Wenn man so was schreibt, dann "stinkt" es nach Eigenlob. Das empfinde ich jedenfalls so. Dennoch muss es manchmal sein, dass man sich selbst auf die Schulter klopft und die Dinge, die einem begegnen und die einen herausfordern, in einem positiven Licht betrachtet. Es ist ja nicht wirklich eine Alternative, sich schwermütig an den Schreibtisch zu setzen oder sich an die Filzplatte zu stellen um zu jammern, wie viel man wieder vor sich hat.
Ich freu mich jedenfalls über unerwartete Seminaraufträge und viele neue Filzherausforderungen - auch wenn dabei der Blog etwas zu kurz kommt.
Immerhin war zwischendurch Luft für meine Tasche nach den Grundideen von Inge Bauer. Das Thema ist sicherlich noch ausbaufähig.
Habt eine fantastische Woche mit vielen positiven Herausforderungen!

Montag, 30. Juli 2012

Ferienabgesang...

Bei vielen von Euch lese ich dieser Tage, dass die Sommerferien endlich begonnen haben. Was für ein himmlisches Gefühl - wo doch auch der Sommer so richtig in Schwung zu kommen scheint.
Nun, bei uns dagegen ist leider die letzte Ferienwoche angebrochen und ein paar verspätete Schultüten-Wichtel verlassen das Haus am Wald. Einen davon konnte ich gerade noch für Euch ablichten.




In der kommenden Woche beginnt dann für unsere Kleinste das Abitur-Jahr. Ich wünschte, es wäre schon vorbei - denn langsam hab ich genug davon, Schülerinnenmutter zu sein!  (aber verratet es nicht weiter)

Für unsere Große sind heute die ersten Studienplatz-Zusagen von "ziemlich weit weg" eingetrudelt. Freude über die Zusagen und der erste, aufkeimende Abschiedsschmerz sind schon eine merkwürdige Mischung für meine Mutterseele.
Bekommen Studienanfänger eigentlich eine Studientüte - oder besser eine Grundausstattung für die eigene Küche -
oder was?

Hoffentlich seid Ihr gut in die neue Woche gestartet - ich wünsche es Euch jedenfalls!

Freitag, 27. Juli 2012

Fremde Federn...

Ich hab es in diesem Jahr nicht geschafft, Sonnenblumensamen zu säen - vorbei. Doch zum Trost leuchten  die "Sonnen" meiner liebsten Nachbarin bis in unseren Garten! Ich zeig Euch mal eine der "fremden Federn", mit der sich heute mein Blog schmücken darf.
















Gestern habe ich begonnen, eine Tasche zu filzen. Mal sehen, ob sie dieses Wochenende fertig wird.
Kommt gut in dieses Sonnenwochenende!

Dienstag, 24. Juli 2012

Aufträge...


sind manchmal gar nicht so leicht auszuführen.
Da kam mir ein Foto ins Haus geflattert von einer Kunstlehrerin, die nun in Rente gehen wird. Es sollte ein Abschiedsgeschenk sein - aus Wolle - dem Bild nachempfunden.
Na, dann los - dachte ich. Aber so einfach, wie ich mir das vorgestellt hatte, ging es dann doch nicht. Vor allem die Baskenmütze im Miniformat hat mir Kopfzerbrechen bereitet. Leicht sollte sie sein - denn die nette Dame steht wohl selten auf dem Kopf, passen und vor allem keine Löcher haben. Vielleicht steht mir ja manchmal mein verflixter Perfektionismus im Weg, doch nun bin ich ganz zufrieden. Hoffentlich sind es die Auftraggeberinnen auch - denn da sind noch mehr Herausforderungen auf der Auftragsliste. 
Irgendwie ist das Wochenende an mir vorbeigerauscht, vor lauter glücklichem Filz - doch nun scheint die Sonne, eine leichte Brise weht und ich sehne mich nach einer Segelpartie. Mal sehen, ob ich diese Woche noch dazu komme!
Liebe Grüße

Freitag, 20. Juli 2012

Schöne Aussichten!

Ein paar Kirschen, zwei frische Zeitschriften und ein neues Hörbuch als "Begleitmusik" zum Filzen - na da kann das Wochenende ja kommen.

Geht Euch das eigentlich auch so? Ich komme an keinem Zeitschriften-Stand vorbei, ohne wenigstens mal nach Gartenzeitschriften, neuen Rezepten oder neuen Kreativitäts-Anregern geschaut zu haben.
Ich weiß genau, dass der Inhalt fast nie hält, was die Titelzeilen versprechen, dass die Bilder meist besser sind als der Text - und dennoch tappe ich immer mal wieder genüsslich in die Leselustfalle.
Sei es drum!
Kommt gut in das Wochenende - ob mit oder ohne Lesefutter - es gibt ja immer noch Bücher....

Donnerstag, 19. Juli 2012

Filz Rot-Weiß

Also - es geht weder um "Pommes" noch um einen Fußballclub - es geht nur um Farbversuche mit unterschiedlichen Wollen. Ich musste einfach mal testen, wie sich die verschiedenen weißen Wollsorten auf roter Kapmerino verhalten. Noch ist das Ergebnis nicht ganz nach meinen Wünschen - liegt vielleicht aber auch daran, dass die rote Wolle noch ganz schön abfärbt!
Immerhin entstand so ein wirklich stabiles Etui - mal sehen, was da rein passt!
Ach ja - und Rot wärmt! War heute dringend geboten.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Sinnvoll und sinnlos!

Fang ich doch mal mit "sinnlos" an! Da fahre ich heute, wie von Furien gehetzt, durch Berlin - ans entgegengesetzte Ende der Stadt, stehe zwischendurch in  zwei netten Staus und komme deshalb ziemlich abgenervt und leicht verspätet an meinem Ziel an, nur um zu erfahren, dass das Team den Termin zwar besprochen - aber nicht eingetragen - und deshalb schlicht vergessen hat! Sinnlos Nerven und Benzin verbraucht!
Vielleicht sollte ich mir angewöhnen, vorher telefonisch nachzufragen, ob der Supervisionstermin auch stattfinden kann. Dann wäre der mehrfache Stundenkiller nicht ganz sinnlos gewesen.
Sinnvoll war es sicherlich, sich mal mit einem Bildbearbeitungsprogramm zu beschäftigen. Jetzt kann ich auch richtige Collagen erstellen - und hab euch mal eine von unserem Urlaub gemacht. Der war auf jeden Fall sinnvoll! Und dann ist da noch was äußerst sinnvoll. Ich habe festgestellt, dass mir das Schreiben im Blog wirklich gut tut. Es fordert Struktur und einen Blick auf die positiven Seiten des Alltags. Ich fokussiere mich wieder auf mein Handwerk, habe Ideen und Kraft - nicht zuletzt dank Eurer Kommentare!
Sinnvolle Grüße
Susanne

Montag, 16. Juli 2012

Wochenprojekt!

"Guten Morgen" kann er noch nicht sagen, dafür ist er zu frisch, und feucht hinter den Ohren ist er auch noch - und Haare fehlen sowieso.
Aber ausgehalten hab ich jetzt dann doch nicht mehr. Ich musste ihn mal fotografieren.
In den letzten Tagen habe ich neben einigen Auftragsarbeiten immer wieder an diesem kleinen Kerl gearbeitet. Er ist nur aus Wolle - ganz und gar, 30 cm groß, hat noch keinen Namen und braucht noch ein Hemdchen und Jackenknöpfe - wie sich das für ein Zwergenbaby gehört! Ich wollte schon lange mal mit Filz als Puppenmaterial experimentieren - und nun bin ich mit dem Erstling ganz zufrieden. 


Habt eine tolle Woche!


P.S. Das selbstgemachte Eis hat der Familie wirklich gut geschmeckt - mir ist es etwas zu süß - ich mache in Zukunft wohl etwas mehr Frucht dazu...

Samstag, 14. Juli 2012

Test, Test, Test...

Heute Morgen regnet es hier wie aus Eimern und es wird wohl ein gemütlicher Filzkellertag werden - wohlgemerkt mit Wollsocken an den Füßen, denn es ist kalt im Haus am Wald. Ich hatte für Heizungsaktivierung gestimmt beim Frühstück, aber der Rest der Sippe hält das für übereilt. Scheinbar sind meine Mitbewohner heißblütiger als ich...

Doch bevor es ans Filzglück gehen kann, hab ich die Reste der gestrigen Johannisbeer-Ernte und eine kleine Schale dazugekaufte Himbeeren verarbeitet. Die kleine Johannisbeer-Familie aus dem Garten hat sich doch tatsächlich bereit erklärt, ihre Schätze hier im Haus am Wald verarbeiten zu lassen. Sie haben sich dafür Rote-Grütze-Eis gewünscht.
Na gut, dachte ich, dann teste ich da mal. Mit einer Portion "Eiszauber" superschnell zubereitet, wird sich weisen, ob es den hier anwesenden Damen und Herren schmecken kann.


Ich sag dann Bescheid! Obwohl ich so friere werde ich wohl heute Abend den frostigen Nachtisch testen!
Was tut Frau nicht alles für die kleinen und großen Mitbewohner.
Allerliebste Samstagsgrüße
Susanne

Donnerstag, 12. Juli 2012

Gartenarbeit...

... wäre heute mal wieder dran gewesen. Das heißt, sie wäre schon seit Tagen dran gewesen. Vielleicht ergeht es ja nur mir so, aber immer wenn ich mich endlich aufraffe und nach draußen begeben will, beginnt es zu regnen. So kann das eine oder andere Blümchen, das so mancher nicht im Garten haben will, wunderbar wachsen. Letztens hat mich eine Nachbarin gefragt, ob ich diese Pflänzchen in meinem Garten wirklich haben will? Sie will die nämlich nicht, hat sie gesagt.  ( Ich hätte da wohl eine Botschaft hören sollen - hab ich aber nicht)                                                                                                                                                                    

Denn jetzt mal ehrlich! Wer kann so ein süßes Pflänzchen vertreiben wollen? Ich nicht! Bei mir darf sie bleiben!
Es ist oft so, dass ich, wenn die Pflänzchen klein sind, nicht wirklich weiß, was aus ihnen werden will. Und erst wenn es "zu spät" ist, sehe ich dann, dass ich die Kerle nicht eingeladen habe. Und dann finde ich es sehr unfair, sie zu entfernen. Dennoch sollte immer noch Platz bleiben für die Herrschaften, die ein offizielles Bleiberecht haben. Die Entscheidung fällt dann nicht immer leicht.
Deshalb ist es ganz gut, dass es heute mal wieder nicht geklappt hat, mit der Gartenarbeit! So bleibt nur die Entscheidung übrig, was der Familie zum Abendessen serviert werden soll...

Mittwoch, 11. Juli 2012

Regen...

zumal im Juli, ist jetzt nicht wirklich mein bevorzugtes Wetter. Außerdem nervt das Hin- und Her am Himmel ganz schön. Frau hat mit Sicherheit immer das falsche an, zu viel oder zu wenig! Es schüttet am Liebsten, wenn der Mann grillen will - kaum ist das Fleisch in der Pfanne gelandet, scheint die Sonne... Ihr wisst schon!
AAAAAAAAABER! Eines ist unglaublich toll: meine Hortensien lieben dieses Wetter und ich meine Hortensien und deshalb werde ich nicht mehr viele Worte verlieren über dieses Hortensienspezialwetter!

Vielleicht bin ich einfach zu sehr Sonnenblume... 
Und Ihr?

Dienstag, 10. Juli 2012

Ordnungsfragen...

sind im Haus am Wald nicht wirklich zentrale Fragen - zumindest nicht bei Rest meiner zauberhaften Familie.
Ich bin aber schon sehr ordentlich - eigentlich! Ich wäre da davon wirklich felsenfest überzeugt, wäre da nicht der Papierkram für die Buchhaltung. Die Unterlagen, die Frau braucht, um ihre Buchhaltung zu machen, sind an sich schon unordentlich. Was soll ich da machen? Irgendwie fehlt immer ein Beleg! Und deshalb habe ich heute ( wie so oft schon früher), anstatt zu filzen, das Haus auf den Kopf gestellt und diese eine Rechnung gesucht.
Was Frau da nicht alles findet: die lang vermisste Puderdose der kleinen Tochter, den Segelschein des Ehemanns - was der da wohl damit wollte? Ich fand sogar ein Kassenbuch von 1989, da hatte ich mich gerade selbstständig gemacht - Wahnsinn.  Nur diese Rechnung, diese verflixte, die hab ich nicht gefunden. Nun geht die Buchhaltung eben mit Ersatzbeleg auf Wanderschaft, sonst verwaist mein Filztisch...















Ob sie vielleicht im Devils Hole gelandet ist? Dem wilden Kerl ist alles zuzutrauen!

Montag, 9. Juli 2012

Beerenzeit

Auf dem Jahreszeitentisch sollten gerade die Sommerfrüchte ihren Auftritt haben. Beim Rundgang durch den, ausnahmsweise mal sonnigen, Garten, wollte ich mir Anregungen holen - und ein paar Johannisbeeren für das Frühstücksmüsli sammeln - auch große Töchter brauchen Vitamine.
Und wen treffe ich da?
Diese reizende Johanissbeersammlerin.
Sie hat nett mit mir geplaudert, mir ein Johannisbeerkuchenrezept verraten und behauptet, dass ihre Töchter gerade im Nachbargarten nach weiteren Beerensträuchern suchen (da werden sie leider kein Glück haben). Mal sehen, ob sie sich noch hier einfinden werden.  Ich stelle ihnen glaub ich besser mal ein Körbchen zur Verfügung. Vielleicht helfen sie mir dann bei meiner Beerenernte - um so schneller gibt es Kuchen!

Lasst Euch die Sommerfrüchte schmecken!

Sonntag, 8. Juli 2012

Chagall in der Mark





Gestern las ich diese Überschrift in der Zeitung: "Chagall in der Mark"!
In der Klosterkirche von Neuruppin wurde kürzlich eine Ausstellung mit Steinlithographien aus seinem Bibelzyklus und der Pariszyklus  von Marc Chagall eröffnet, stand dort zu lesen. Wie schön dachte ich, und schwunglos wie ich gerade bin, legte ich die Zeitung wieder weg.
Heute Morgen hat dann der schwungvollste aller Ehemänner das Auto vor die Tür gestellt und mich einfach eingeladen! Und so hab ich sie doch zu sehen bekommen, die wundervollen Bilder und die schöne Klosterkirche von Neuruppin. Nach einem Spaziergang am Seeufer ging es mit neuem Schwung nach Hause! Auch wenn ich meine Kamera vergessen habe, bin ich doch voller farbenreicher und sonniger Bilder.

Was für ein erfüllter Sonntag!
Ich geh dann jetzt mal in den Filzkeller, da gewittert es nicht so doll - Sonne ist schon wieder aus...
Kommt gut in die neue Woche!

Samstag, 7. Juli 2012

Schwungvoll schwunglos














10 Tage auf Jersey, der blühenden Insel, und ein Abstecher nach London, das sollte unser Urlaub sein in diesem Jahr. Ganz ohne Töchterkinder waren wir im Mai dort unterwegs. Bei wunderbarstem Wetter habe ich es auch wirklich geschafft mich ein paar Tage zu entspannen. Das alles ist schon gar nicht mehr wahr, so lange erscheint es her - und trotz bestandenem Abitur des großen Tochterkindes will in mir einfach keine Ruhe einkehren. Und zu allem Glück ist mir die Kraft abhanden gekommen, die ich scheinbar im Urlaub getankt hatte.


Wie kann es sein, dass man von Tag zu Tag müder und schlapper wird? Ich schlafe doch genug!
Wie kann es ein, dass man sich immer schlechter abgrenzen kann? Ich hab es doch gelernt!
Wie kann es sein, dass man sich jeden Vater-Tochter-Mutter-Bruder-Klienten-Schuh anzieht? Ich weiß doch, dass es nichts nutzt, wenn ich anderer Leute Probleme zu lösen versuche!
Wie kann es sein, dass man kaum noch organisieren kann, dass man für jeden anderen mitdenkt, nur für sich selbst den Faden verliert? Mir ist es doch im Kopf sonnenklar und dennoch....

Irgendwie ist mein Jahr total durcheinander - und ich scheinbar auch!

Mal sehen, wie es weiter geht, wohin es das große Tochterkind verschlägt und wie ich zu meiner Gelassenheit zurück finde!
Jetzt ist erst mal Wochenende - hoffentlich auch in mir!
Liebste Grüße
Susanne

Samstag, 28. April 2012

Lichtflecke...

brauchen wir zur Zeit ganz dringend. Manchmal fühle ich mich, als ob alles wie eine Welle Meerwasser über mir zusammenschwappt und mich mitreißt...
Auf so viele Dinge im Leben glauben wir Einfluss zu haben, doch irgendwie bleibt eher die Erkenntnis, dass es nicht so ist.
Und wenn ich schon mitgerissen werde, dann will ich bitte auch einen Lichtfleck sehen!
Zum Thema "Farbklang", der zweiten Hausaufgabe aus der Filzgestalter-Ausbildung, ist hier ein Paravent entstanden, der abtrennt von den Ereignissen und Entwicklungen, die gerade nicht gesehen werden können - und er ist überaus praktisch.

Habt ein wunderschönes, sonniges langes Wochenende!
Ich fahre dann mal zum ersten Kursleiterinnen-Seminar. Ein großer Lichtfleck für mich.

Mittwoch, 14. März 2012

Hoch oben...

saß heute Morgen ein Fischreiher (das weiß ich von Tinki), der vorher aus dem nachbarlichen Teich ein paar Fische geholt hatte.
Meine Nachbarin war ziemlich sauer.














Das wäre mit dieser Himmelswacht ganz sicher nicht passiert. Diese kleinen Herren der Lüfte reisen nun bald zu einem ganz kleinen, neu geborenen Wicht!














Denkt dran, die Woche ist nicht mehr lang, das Wochenende ist nah!

Samstag, 10. März 2012

So ein Theater...

stück kann einen schon ganz tief berühren. Gestern hatte die letzte Inszenierung der Theatergruppe meiner großen Tochter Premiere. Mit dem Stück "Die Physiker" verabschiedeten sich die jungen Talente nun von ihrem Publikum. Ich bin immer wieder verblüfft, wie diese jungen Menschen sich mit den Stücken und ihren Rollen verbinden, was sie dann auf die Bühne stellen und wie sie begeistern können. Nun sehe ich das bestimmt auch aus der Sicht der stolzen Mutter, dennoch - die waren wunderbar - und meine Tochter in einer der Hauptrollen ganz besonders :-). Seit ihren ersten Schritten auf der Bühne bis heute hat sich aus der kindlichen Spielerin eine Schauspielerin entwickelt.
Ich bin in diesem Fall ganz ehrlich dankbar dafür, dass diese Schule ihr Talent zum Spielen gesehen und gefördert hat.
Ich hoffe nur, dass sie in ihrem Leben noch einmal die Gelegenheit bekommt, die erworbene Spielfreude einzusetzen.

Habt ein schönes Wochenende!

Freitag, 9. März 2012

Energiefragen...

Wusstet Ihr schon, dass das europäische Parlament die Energieversorger zukünftig zwingen will, uns jedes Jahr immer etwas weniger Energie - sprich Strom - zu liefern? Wenn Planwirtschaft als ökologische Großtat getarnt daher kommt, dann kann man nur sagen, dass da einige zu viel Aktionsenergie und zu wenig Gehirnenergie haben!
Wie gut, dass sie das Licht und die Wärme im Frühling nicht unter Kontrolle bekommen!
Kommt gut ins Wochenende, ich kauft mir heute vielleicht noch einen Tulpenstrauß - bevor auch der Verkauf von Schnittblumen dem Regulierungswahn aus Brüssel zum Opfer fällt!




Donnerstag, 8. März 2012

Frau sein heute???

Ist es wirklich nötig, dass wir an diesen Frauentag - dessen Sinn ich sowie so kaum verstehe - mit Werbung bombardiert werden, unter dem Motto "wenn schon Frauentag, dann auch Umsatz durch Frauen?

Ist es wirklich nötig, mit fruchtlosen Diskussionen um eine Quote gelangweilt zu werden und jetzt auch noch "Ampelfrauen" als Errungenschaft verkauft zu bekommen?

Mir bleibt die Luft weg, bei so viel Pseudo-Emanzipation!

Habt dennoch einen schönen Donnerstag!

Mittwoch, 7. März 2012

Das Frühlings-Ich

Heute Morgen hab ich in der Tageszeitung meines Vertrauens gelesen, dass man ein Frühlings-Ich hat. Hauptsächliche Aufgabe des Frühlings-Ichs - ihr merkt, ich finde das Wort irgendwie lustig - also, das gemeine  Frühlings-Ich putzt und beglückt die Putzmittelindustrie!

Mein Frühlings-Ich filzt Frühlingshimmel, Schneeglöckchen und Löwenzahn...

 Grüße vom putzmittelfreien, fröhlichen Frühlings-Ich!

Dienstag, 6. März 2012

Blütenpuzzle

Kein Mann hat Phantasie genug, die weibliche Vernunft zu begreifen, deshalb nennt man sie Unvernunft. Elionore Duse


Mit Filzblüten zu experimentieren - Puzzle-Blüten zu filzen ist vielleicht nicht sehr vernünftig - aber es macht Laune!


Habt einen sonnenschönen Tag!

Sonntag, 4. März 2012

Gekaufter Frühling...

da bei uns in der Region die Nächte noch sehr kalt sind, will der Frühling sich noch nicht wirklich zeigen - ist ja auch erst März...
Was macht Frau dann, wenn die Sehnsucht nach Farbe zu groß wird? Sie kauft sich den Frühling!

Mal zart und mal kräftig - die Hauptsache Farbe!

Und vor allem Sonne!

Ich wünsch Euch einen guten Start in die neue Woche!

Donnerstag, 23. Februar 2012

Zwei Wege treffen sich...

und daraus entsteht eine ganz neue Palette an Möglichkeiten. Ich bin gerade überglücklich.
Wie Ihr ja wisst, bin ich seit knapp einem Jahr in der Filzschule in Oberrot. Und auch wenn vor lauter Filzglück wenig Zeit bleibt, ist immer ein wenig Raum für Gespräche da. Und aus solch einer Plauderpause wurden eine Menge wunderbarer Ideen geboren, von denen wir nun die Erste aus der Taufe gehoben haben. Seit über 30 Jahren bin ich nun als Kommunikationstrainerin in Firmen und sozialen Einrichtungen unterwegs. Und seit ein paar Jahren kam noch die Arbeit mit der Wolle dazu, aus der auch - wie könnte es bei mir anders sein - Filzkurse entstanden. Und nun kann ich mein Wissen weitergeben an Menschen, die sich selbst versuchen wollen als Kursleiter im kreativen Bereich. 






 "Kurs aufnehmen" für Kurse im kreativen Feld

-ein Trainingslager für Leiterinnen mit und ohne Vorerfahrung-
mit Susanne Schächter-Heil, Sonja Fritz und Madlen Schupp
Aus künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten heraus erwächst oft der Wunsch, diese auch in Kursen oder Seminaren anderen Menschen zu vermitteln.  Manchmal werden wir gefragt, ob wir „auch“ Kurse geben, manchmal kommt der Impuls aus uns selbst heraus.  
Und unvermittelt finden wir uns in einer erwachsenenpädagogischen Situation und der Unternehmer-Rolle wieder. Um erfolgreich einen Wochenendkurs, eine abendliche Kursserie oder ein Wochenseminar anbieten und durchführen zu können, reicht es nicht aus, das Handwerk zu beherrschen. Von der Werbung für die Veranstaltung über das Konzept bis zur Abschlussrunde stehen viele Aufgaben an, die neben den kreativen und handwerklichen bzw. künstlerischen   Anforderungen, gesehen und bewältigt werden wollen.
In unserer Kursleiterfortbildung wollen wir auf alle Fragen rund um die Kursarbeit eingehen.
Von A wie Akquise bis Z wie Zertifikat werden wir uns durch die Themen arbeiten, uns erproben, Rückmeldung erhalten und ein eigenes Kurskonzept erarbeiten.  Wir werden uns mit organisatorischen, pädagogischen und psychologischen Schwerpunkten beschäftigen und uns so ein eigenes, professionelles Bild von den Aufgaben und der Rolle einer Kreativ-Kurs- bzw. Seminarleiterin schaffen.  

Themenschwerpunkte und Fragestellungen
Unternehmerisches : Akquise, Selbstmarketing, Werbung, Kalkulationen, Einbindung in bestehende Organisationen (z.B. VHS), kleiner Ausflug in die rechtlichen Aspekte  …
Pädagogisches:       Festlegen von Lernzielen, Konzeptgestaltung, Planung des Lernprozesses, Umgang mit Zeit, Rahmungen und Regeln in der pädagogischen Situation, Einbeziehung der Teilnehmerinnen, Feedback, Wertschätzung, Umgang mit Fragen, kritische Anmerkungen zu den Fortschritten der Teilnehmerinnen, Anfang und Ende gestalten
Psychologisches:     Gruppendynamische Aspekte, das Lernen Erwachsener, Kommunikation in und mit der Gruppe, individuelle Kontaktgestaltung mit Einzelnen, Erkennen von Störungen und Konflikten, Strategien im Umgang mit Störungen,  Interventionen im Konfliktfall,  
 Methodisches:         Vortragstechniken, Anleiten praktischer Arbeiten, kreative Methoden für kreatives Arbeiten, Visualisierungstechniken im Kurs, Gestaltung von Lernmaterialien und Handouts, Medieneinsatz ist wie und wann sinnvoll, Pausenplanung,

Methoden im Trainingslager
Kurzvorträge, Gruppenarbeiten, Erarbeiten einer individuellen Kurseinheit, Präsentation dieser Kurseinheit, Videofeedback, entspannende Ausflüge ins kreative Selbst, Arbeiten an einem Kurstagebuch, Kommunikationsübungen, Abschlussrunden

Datum: 30.04. bis 02.05. und 23. bis 25.08 2012
Uhrzeit:  1. Tag 10 -19 Uhr
              2. Tag 9 -18 Uhr
              3. Tag 9-16 Uhr
Gruppe: maximal 12 Teilnehmer
Kosten: je Block 250 €
Anmeldefrist: bis 15. April 2012

Nähere Informationen erhaltet Ihr unter:
07977 910293 oder fritz@wollknoll.de
oder direkt bei mir! 

Ich bin gespannt, was Ihr dazu sagt - denn jede Rückmeldung erweitert den Horizont!

Dienstag, 10. Januar 2012

Die Filzschule...

hat seit Beginn meiner Ausbildung zur Filzgestalterin, hier schon ganz schöne Spuren hinterlassen. Sicherlich ist der Kellerkinder-Raum zum Nassfilzen ein deutliches Veränderungszeichen. Doch ich habe ja auch schon Werke gefilzt. Schon lange wollt ich euch die Ergebnisse meiner ersten Hausaufgabe zeigen - auf die ich schon ein bisschen stolz bin. Wir hatten den Auftrag mit ungefärbten Wollen zu arbeiten - keine leichte Aufgabe für eine Frau, die bei ihren Figuren so gerne in Farben schwelgt.

Und trotzdem - oder gerade deshalb - sind die Tischläufer und die Sitzkissen ganz abwechslungsreich geworden.
Die nächste Hausarbeit widmet sich den farbigen Flächen - und ich bin so voller Ideen, dass es mir kaum gelingt, eine davon auszuwählen....
Mal sehen, was passiert!

Montag, 9. Januar 2012

Ein Kellerkind...

steckt in mir - offensichtlich - denn ich bin wirklich glücklich über den Raum - den großen Filztisch und die Ordnung, die jetzt die Grundausstattung für bisher nur geträumte Filzprojekte  bietet!
Vielleicht werd ich ja doch noch ein Profi ( gibt es dafür auch eine weibliche Form?)  in Sachen Filz...
Genießt die Woche - mit oder ohne Schnee!

Samstag, 7. Januar 2012

en fin de la semaine...




   Nun ist sie also fast zu Ende, diese erste Woche im neuen Jahr. Da wir beschlossen hatten, den Keller zu entrümpeln und neu zu ordnen, habe ich von diesem Gruselwetter recht wenig mitbekommen. Doch Frau muss ja ab und zu einkaufen und der Mann musste mehrmals zum Wertstoffhof ( ob die mit unseren "Wertstoffen" noch was anfangen können bezweifle ich schon sehr :-))) - und bei diesen Gelegenheiten fiel es mir schon auf , das Schmuddelwetter, mein ich. 
Und selbst auf die Gefahr hin, dass mich jetzt die eine oder andere von Euch für etwas abgedreht hält:
ICH WILL JETZT WINTER UND SCHNEE UND KÄLTE!
Denn sonst wird es nie Frühling, es bleibt irgendwie immer November....

Also Winterkönig, streng dich bitte auch für den Osten und Norden etwas an. 

Und Euch allen wünsch ich einen gemütlichen Sonntag! 

psst - und wenn ich mich traue, gibt es morgen Bilder von meinem neuen Filzkeller...

Sonntag, 1. Januar 2012

Ein neues Jahr...

ist so ein bisschen wie ein neu geborenes Wesen. Es mag ja sein, dass es eigentlich nur ein mathematisches Ordnungsprinzip ist, dass uns nach 12 Monaten eine neue Jahreszahl präsentiert wird. Es mag ja sein, dass die Zeit auch ohne Uhren und Kalender vergeht. Es mag ja sein, dass wir schon in ein paar Tagen den Neubeginn im Trubel des Alltags vergessen haben. All das mag sein.
Und doch scheint es mir genau jetzt so, als ob ich etwas Kleines, Zartes  in der Hand halte, das alles verspricht, noch formbar ist, wachsen kann, nach meinen Vorstellungen gefärbt werden kann und ganz viel Leben verspricht.
Es wird wachsen, Tag um Tag, egal ob ich es in der Hand behalte oder es anderen überlasse. Es wird seinen Weg gehen, egal ob ich ihn mitbestimme oder zulasse, dass es einfach voran krabbelt, läuft, schreitet oder fährt. Ich kann sicherlich nicht jeden Moment im Auge behalten - doch ich kann wach sein, ihm meine Ideen und Pläne angedeihen lassen und mich mit ihm durch die Zeit arbeiten.
Ich will keine "guten Vorsätze" formulieren, aber ich will mich auch nicht bestimmen lassen. Ich werde dich in und an der Hand behalten 2012!
Herzlich Willkommen!