Samstag, 31. Dezember 2011

Hoffnungsfroh...

Kommt gut ins neue Jahr!
Möge es bunt, hoffnungsfroh, gesund, fröhlich, kreativ und liebevoll zu Euch sein!

Samstag, 24. Dezember 2011

Wichtelweihnacht...


Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest!

Dienstag, 20. Dezember 2011

Weihnachtsstimmung...

Mein großes Tochterkind sagte gestern am Abendbrottisch plötzlich mit leicht verzweifeltem Unterton: "Ich bin noch überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung!"
Mal abgesehen davon, dass wir lange darüber redeten, was das wohl ist, Weihnachtsstimmung?! und wie man ohne eine konkreten Vorstellung von dieser ominösen Stimmung dennoch gemeinsam auf Weihnachten zugehen kann, grüble ich immer noch herum, was sie wohl für mich bedeutet und wie ich merke, dass sie sich in mir ausbreitet. Sicher bin ich mir inzwischen, es liegt weder am bereits gekauften Weihnachtsbaum noch an den vielen Versuchen, durch äußere Bilder Weihnachten ins Haus zu holen. Es ist eher so etwas wie tiefe Stille, das nicht mehr getrieben sein, es auf sich zukommen lassen können. Mir liegt immer viel daran, alles richtig zu machen, die Inszenierung zu bestimmen. Wenn ich es schaffe, nicht mehr zu planen, nicht mehr zu rennen, nichts mehr zu zwingen, nichts mehr zu kaufen, dann höre ich sie vielleicht in mir, die Weihnacht. Ich bin gespannt auf diesen Klang!
Wie Euch das wohl ergeht?

Mittwoch, 14. Dezember 2011

gute Freunde...

sind einfach etwas Wunderbares!





Freunde, die zuhören, Freunde die auch mal einen Rat parat haben, Menschen, die sich Zeit nehmen für Andere sind mir mit das Wichtigste auf der Welt. Es ist nicht immer leicht, die Fäden der Freundschaft fest zu halten, sie nicht zu verwirren und dann den Überblick zu verlieren - aber wenn man merkt, dass selbst große Pausen das Band nicht zerrissen haben, dann wird einem klar, was das heißt - Freundschaft!
Der Wicht und der Fuchs, die haben einander gefunden - auch wenn ich da meine seifige Hand mit im Spiel hatte - und pflegen die Nähe. Ich finde, sie sind nicht nur in der Adventszeit in gutes Symbol für das, was sein kann, wenn einmal Nähe entstanden ist!

Allerliebste Mittwochsgrüße

P.S. Mein "Kommentarkummer" löst sich trotz eurer guten und anregenden Tipps einfach nicht auf. Ich kann bei allen, bei denen sich ein Pop-Up-Fenster für die Kommentare öffnet, problemlos schreiben, leider nach wie vor nicht dort, wo ich mir ein Profil aussuchen soll - das geht trot gelöschtem Häkchen und neuem Browser nicht. Mal sehen, was noch so passiert!

P.S. Ich hab doch noch mal einen anderen Browser ausprobiert - und nun scheint es zu klappen - ich freu mich so!





Dienstag, 13. Dezember 2011

Blogkummer!

Hilfe!
Ich kann bei Euch nicht kommentieren - irgendwie geht es nicht mehr. Ich schreibe einen Kommentar, werde nach dem Profil gefragt, klicke "Google-Konto" an und dann auf "Veröffentlichen" - und dann ist alles einfach verschwunden - so als ob ich nichts geschrieben hätte!


Kennt jemand dieses Problem - oder hat ne Idee, woran das liegen kann?

Vielleicht geht mir ja dann ein Licht auf....

Montag, 12. Dezember 2011

Lastenträger...

sind ja eigentlich unentbehrlich im Leben. Sie übernehmen Vieles von dem, was uns zu schwer wird, erleichtern das Reisen, helfen bei Veränderungen und sind dabei meistens noch freudig und willig. Wie schön, wenn man solch ein Wesen sein eigen nennt. Es kommt nicht von Ungefähr, dass ich zur Zeit eine große Sympathie für Lastenträger entwickelt habe. Irgendwie fühle ich mich diesen Geschöpfen zur Zeit sehr nahe. Ich habe mir viel aufgeladen oder aufladen lassen und dazu noch gelächelt, obwohl mir manchmal zum Weinen zu Mute war.
Meine Eltern sind nun in einer kleinen Wohnung gut aufgehoben, die ihnen auch Schutz und Hilfe bietet, das Elternhaus ist fast leer aber leider noch nicht verkauft. Es gäbe noch so vieles mehr zu berichten....


Ich will Euch nur sagen, dass es mir unendlich leid tut, dass aus dem Adventskalender in diesem Jahr nichts wurde, ich mich hier unheimlich rar gemacht habe und meine Lasten für mich behalten habe.
So Manches scheint sich langsam aufzulösen und ich hoffe, es wird nun wieder mehr Zeit bleiben für die Dinge, die berichtenswert sind.
Ich hoffe, jetzt genau so lastenfrei zu werden wie meine beiden Wollwerke, die hier vor Kurzem entstanden sind. 
Und dann wollte ich noch DANKE sagen, danke an alle, die in den letzten Wochen an mich gedacht haben. Es hat sehr geholfen, den Kopf nicht hängen zu lassen!

Sonntag, 2. Oktober 2011

Sehnsucht...

kam auf, als ich endlich die Bilder von meinem Schweiz-Kurzurlaub bearbeitet habe. Es war so wunderschön bei Monica! Ich hatte mich so sehr über den Gewinn eines kleinen Filzkurses bei ihr gefreut, aber niemals mit so viel Herzenswärme, Filzkunst und Offenheit gerechnet. Es waren himmlische Tage. Die Schweiz schenkte mir obendrauf noch ein paar sonnige Tage, während zu Hause die Familie fror, schien mir die Sonne auf die Filzarbeiten und präsentierte mir einen traumhaften Blick auf die Berge und Seen. Wundervoll! Liebe Monica, ich danke Dir und deiner beeindruckenden Familie für dieses außerordentliche Geschenk. Wenn ich darf, komme ich wieder! Versprochen. Man kann von Dir so viel lernen - da wird die Zeit nie reichen.





Ja, und dann habe ich ja versprochen, dass ich mein fertiges Filztraumstück hier mal zeige, damit Du sehen kannst, was daraus wurde. Ich hoffe sehr, Du bist zufrieden mit mir - ich bin nur glücklich und begeistert! Das sieht man daran, dass dem ersten "Streich" gleich ein Zweiter folgte!


So, und nun geht es wieder zu meinen Eltern - Hausrat packen, umziehen, Elternhaus verkaufen - mir ist das Herz ganz schön schwer!
Gerade deshalb seid lieb gegrüßt und gebt auf euch acht!


Samstag, 20. August 2011

Süß-Sauer...

Die kleine süße Zitonendame hatte heute Fototermin im Sonnenlicht - ich glaube, es hat ihr gefallen.























Mich hat die Sonne in den Garten gelockt. Verblühtes abschneiden, Unkraut jäten, mal die Erde auflockern - jetzt ist mein Rücken nicht mehr locker - na ja, dafür sieht es nun wieder bunt und nicht nur grün aus.
Hoffentlich habt ihr auch solch herrliches Sonnensommerlichtwetter - dann genießt das Wochenende!

Dienstag, 16. August 2011

Transparent

Es kommt mir vor, als ob es bereits Ewigkeiten her wäre, dass ich Oberrot mit der Filzausbildung begonnen habe, irgendwie ist zur Zeit alles ein wenig viel und ich sehne mich nach der fast klösterlichen Einfachheit dieser Tage zurück. Lehrreiche Arbeit, Gespräche, köstliches Essen und Schlaf  - so sehen die Tage aus - und dann lernt man auch u.A. transparente Filze herzustellen.















Ich wollte, es wäre möglich manches im Leben einfach genau so transparent und leicht zu gestalten, wie diesen Filz. Oder vielleicht nur, diejenigen, die Verantwortung für junge Menschen tragen, auf den Kummer und den Frust aufmerksam zu machen, den ihr undurchsichtiges und unbedachtes Handeln auf  ihre Schützlinge hat.
Kaum ist das Schuljahr gestarte, schon liegt Kränkung in der Luft!
Warum tut die Institution Schule oft so, als ob Mitwirkung von Schülern an Entscheidungsprozessen und daraus resultierende Klarheit, pädagogisch wertlos - ja gar bedrohlich sei.
Und da wollen die Politiker das Wahlrecht mit 16 einführen.
Mir würde schon reichen, wenn Schüler gehört würden und nicht über ihre Köpfe hinweg gehandelt wird.
Ich fürchte, davon träume ich noch lange!
Dienstagsgrüße

Montag, 15. August 2011

Regenpause...

Gestern war um die Mittagszeit hier wirklich einmal Sonnenlicht zu sehen. Ich also in den Garten und mal ein paar Blüten ab gelichtet, man weiß in diesem Herbstsommer nicht, wann es wieder mal Fotolicht gibt.
Und das war auch gut so. Denn der Rest des Tages erinnerte dann mehr an Sintflut denn an Sommerwetter. Der Einschulungsnachmittag für die neuen 7. Klassen am Gymnasium meiner Töchter war der Verregnetste, den ich in "unserer" Schulzeit erlebt habe - und damit die Kuchentafel auch. Für 125 Kinder und ihre Eltern stand der Kuchen bereit, im Freien wohlgemerkt, als es anfing zu schütten. So schnell konnten wir alle gar nicht laufen, dass nicht der eine oder andere Kuchen buchstäblich verwässert wurde. Es wurde doch noch eine nette Feier, aber im Freien wäre es einfach fröhlicher geworden.
Am Abend hatte dann das große Kind wieder eine "Zauberflöten-Vorstellung", die man getrost auch  "Zauberwasserspiel" hätte nennen können. Nun hat sie erst einmal Pause bis zum kommenden Donnerstag - dann stehen wieder 4 Vorstellungen an.

Jetzt, während ich auf die Mädchen und die guten und weniger Guten Neuigkeiten von der Stundenplan- und Lehrerfront warte, werde ich mal wieder was filzen. Es macht nicht nur Freude, es beruhigt auch meine Nerven.
Seid lieb gegrüßt!

Sonntag, 14. August 2011

Ein Zufallstreffer...



Ich bin ja nun wirklich nicht die Fotografin des Jahrhunderts - nehme mir immer wieder aufs Neue vor, unbedingt einen Kurs in Fotografie zu machen, Bildbearbeitung richtig zu lernen - denn halbe Sachen sind nicht unbedingt mein Ding. Und weil es so viele Themen in meinem Leben gibt, die nach Perfektionierung schreien, geht irgendwie dann doch nur eines nach dem anderen - oder wird langsam heiser :-))) und zieht sich resigniert zurück.
Deshalb bin ich auf das Bild besonders stolz - nicht weil es so toll fotografiert wäre. Nein, eher, dass es mir überhaupt gelungen ist, dieses Licht einzufangen und den Zufall zu nutzen. Mir ging das Herz auf bei diesem Anblick - er macht so viel Hoffnung, denn mein Papa ist schon wieder im Krankenhaus. 
Bei uns ist ab morgen wieder Schule - für mein großes Kind beginnt das Abiturjahr und für die "Kleine" die verkürzte Oberstufenzeit! Ich drücke Euch ganz fest die Daumen meine Mädchen und wünsch euch Kraft und einen wachen Geist!
Und Euch allen im Bloggerland wünsch ich eine sonnige Woche,  jeden Tag einen lächelnden Menschen und ein wenig Farbenzauber!

Donnerstag, 11. August 2011

Zaubertöne...

5 harte Probenwochen haben sich mehr als gelohnt.  Wir durften uns gestern Abend die Generalprobe der Zauberflöte am Wannsee ansehen. Wir haben bitterlich gefroren - und waren dennoch glücklich! Die große Tochter ist Teil des Ensembels, das in diesem Jahr zum ersten mal auf einer Freilichtbühne - die eigentlich im Wasser schwimmen sollte (dazu ein ander Mal mehr) - am Wannseebad in Berlin diese wunderbare Mozartoper aufführt. Unter der Leitung der einmaligen und faszinierenden Katharina Thalbach ist ein herrlicher Spaß entstanden, der echt sehens- und hörenswert ist. Unser Kind ist zwar "nur" Statistin, doch die vielen verschiedenen Rollen und Auftritte haben uns alle begeistert. Es lohnt sich wirklich! Wer in der Nähe wohnt, sollte sich das wirklich mal überlegen. Wir gehen ganz sicher noch mal hin!














Habt einen schönen Tag - wir wärmen uns immer noch auf ;-)!

Mittwoch, 10. August 2011

August?!?

Ich bin ein Augustkind und eigentlich ist dieser Monat DER Sommermonat! Mir ist gerade eher nach Tee und einer Wolldecke. Ich befürchte, wir bekommen eine neue Eiszeit - mir ist so kalt!
Dagegen helfen vielleicht der kleine Feuervogel und sein kleiner Begleiter!


















Hoffentlich hat eine von Euch wenigstens etwas Sonne!

Sonntag, 7. August 2011

Schwarz-Weiß und ein wenig Farbe...


...das ist es wohl, was ich über die vergangenen Monate, kurz zusammengefasst, sagen kann. Was schreibt Frau auch, wenn sie ewig den Blog vernachlässigt hat, sich nicht mehr einfinden konnte, in das zauberhafte Geplauder, viel zu viel und doch zu wenig passiert ist, als dass es in ein paar Sätzen nieder zu schreiben gewesen wäre. Nun haben die letzten 20 Tage mich ein Wenig aufblicken lassen, freie Zeit geboten und so was wie Urlaub ermöglicht. Und weil sich Bea, Monika und Petra so zauberhaft bei mir angefragt haben, ob alles ok sei, möchte ich mich mal melden, und mich für eure Langmut und euer Interesse bedanken. 
Neben vielen anderen zeit- und kraftfressenden Begebenheiten haben wir vor einigen Wochen endlich eine "altersgerechte" Wohnung für meine Eltern gefunden, in die die Beiden dann im Oktober einziehen können. Der ganzen Familie graut zwar vor dem Umzug und dem Verkauf des Elternhauses, aber es geht einfach nicht mehr anders. Mein Vater wird immer schwächer und braucht mehr und mehr Hilfe, meine Mutter kann die Last schon lange nicht mehr alleine tragen, also muss es sein.
Das Pendeln zwischen hier und dort - knapp 700km - immer unter Zeitdruck, die Beschäftigung mit den existentiellen Fragen, die sich durch die Erfahrungen mit den eigenen Eltern aufdrängen, das alles hat mich ganz schön nieder gedrückt. Und die Arbeit lässt sich ja nun nicht so einfach an den Nagel hängen, man kann mal was verschieben, aber es nicht einfach so sein lassen. Mich hatte Anfan Mai eine Grippe so umgehauen, dass ich wirklich gar nichts mehr tun konnte - das Aufarbeiten des Versäumten brachte dann prompt den nächsten Tiefpunkt.
Dann aber kam im Juni die erste Woche meiner Filzausbildung in Oberrot und das, das ist das pure Glück. Ich werde darüber sicherlich noch oft berichten, aber eines kann ich jetzt schon sagen, es war eine der besten Entscheidungen meines Lebens, mich dort anzumelden. Was für ein Glück, mit zauberhaften Menschen in einer fast kontemplativen Umgebung an etwas arbeiten und lernen zu können, was einem schon soooo lange am Herzen liegt.
Heute blicke ich auf einen verregneten, aber entspannten Urlaub zurück, das erste mal ganz ohne die Mädchen. Sehr gewöhnungsbedürftig.
Leider war das Heimkommen weniger lustig, da die Große am Mittwoch einen Auffahrunfall hatte und nun sehr unglücklich und auch verunsichert ist. Ich hoffe, wir schaffen es, ihr den Mut und das Selbstvertrauen wieder zurück zu geben.
Ich wünsch mir gerade nur eines! Das wir alle endlich wieder zur Ruhe kommen und die grauen und schwarzen Tage ein Ende haben, dass mehr Raum für Farbe und Licht sein wird.
Farbige Grüße

Donnerstag, 24. März 2011

Kann es sein...

dass dieses herrliche Wetter auch seine Schattenseiten hat? Eigentlich nicht, dachte ich gestern, als ich dieses Zauberblümchen an einem Ort entdeckte, an den ich es ganz sicher nicht gepflanzt hatte.


















Nein, eigentlich ist es ein Genuss-Wetter, lockt ins Freie, lässt mich aufatmen, wärmt, verbreitet gute Laune, weckt die Lebensgeister - wundervoll.
Nun hab ich heute Morgen mein Kräutergärtchen auf der Küchenfensterbank gegossen - und da sah ich sie, die Schattenseite dieser Lichtfülle. Ich muss Fenster putzen - dringend! Innerlich stöhnt da der Fensterputzmuffel in mir ganz laut auf, mal sehen, wer von uns beiden die Oberhand behält.
Genießt den Sonnenschein, am Besten draußen  - da fallen ungeputze Fenster nicht so auf.

Dienstag, 22. März 2011

In's Haus geholt...

hab ich mir den Frühling. Also nur ein paar Zweige von der Scheinbrombeere und dazu die Tulpen aus dem Blumenladen. Die Zweige waren noch ganz kahl am Sonntag , doch nun treiben sie in der warmen Küche schon Blätter - mit atemberaubender Geschwindigkeit. Ich bin von dieser Kraft jedes Jahr auf's Neue fasziniert!





















Heute Abend habe ich die jährliche Mitgliederversammlung des Fördervereins vor mir. Ich bin ja durchaus gewohnt vor vielen Menschen zu sprechen und eine Diskussion zu moderieren. Aber dieser Jahresbericht macht mir jedes Jahr leichtes Magengrummeln. Wenn der Vorstand "entlastet" ist, wird es mir wieder besser gehen. Apropo "besser gehn" -  meinem blauen Knie geht es heute schon viel besser - ich danke Euch sehr für die guten Wünsche - und verspreche, keine weiteren Flugstunden zu nehmen!
Ihr genießt hoffentlich alle die Sonne!

Montag, 21. März 2011

Frühlingsanfang

Da lese ich in der Zeitung, dass heute Frühlingsanfang ist. Ein Blick aus dem Fenster genügt und ich sehe den Frost auf den Autoscheiben in der Umgebung und den Raureif auf den Pflanzen.  Wunderbarer Frühlingsanfang, denke ich. Im Garten zeigt sich der angebliche Frühling in erster  Linie durch das sprießende Unkraut. Das kleine Schneeglöckchen (übrigens mein einziges, dank der Wildschweine) hat Mühe, sich gegen die wuchernden Minitriebe Wirkung zu verschaffen. Da dachte ich, geh dich mal umziehen und tu was gegen das Kraut. Und dann? Vielleicht wollte ich, passend zum Vogelgezwitscher, ein wenig fliegen,  oder ich war in Gedanken bei meinem Ärger über die Art, wie die Tageszeitungen mit der Situation in Japan - heute erst auf Seite 2 - umgehen. Erinnern kann ich mich nur noch., dass ich flach auf dem Boden lag und mein Knie höllisch weh tat. Ich kann also definitiv nur fliegen, nicht landen. Und für solche Flugversuche ist unsere Treppe zu hoch! Autsch!
Jetzt geht es schon wieder, aber mit der Gartenarbeit wird es wohl heute nix. Dabei scheint jetzt gerade die Sonne so herrlich!





















Deshalb wünsch ich Euch einen wundervollen Frühlingsanfang ohne Flugschule!

Sonntag, 20. März 2011

Kräuter mit Beleuchtung

In den letzten Tagen ist der Hunger nach frischen Zutaten immer größer geworden, die industriefreie Küche macht darauf noch mehr Appetit. Und so sammeln sich auf der Fensterbank in der Küche mehr und mehr Kräutertöpfchen. Ich finde zwar, dass das eine oder andere Kraut gerne etwas kräftiger schmecken dürfte - aber im  "Nochnicht-Frühling" bleibt einem die blaase Topfware nicht erspart. Zur optischen Abrundung habe ich noch eine Schneeglöckchen-Lichterkette gefilzt. So haben dann die Kräuter auch Abends etwas Licht....

Ich wünsche uns allen eine lichtvolle Woche - Innen wie Außen!

Donnerstag, 17. März 2011

Stop!

Unsere Glastüre brauchte dringend eine Bremse und so habe ich mich an einen Türstopper gewagt. Der dicke Stein fehlt jetzt im Garten - aber da wächst bestimmt was drüber. Mit dem Ergebnis bin ich ganz zufrieden.
Vielleicht brauchen wir aber auch mal einen Gedankenstop! Wir sollten uns darauf besinnen, dass in Japan eine furchtbare Katastrophe die Menschen heimgesucht hat. Dort leiden Menschen, dort sind viel zu viele Menschen einer Naturgewalt zum Opfer gefallen. Der unsinnige Aktionissmus unserer Politik und die sinnlose, fast schon selbstverliebte Panik, die sich in unserem Land breit macht, ist diesem grauenhaften Schicksalschlag, der Japan und seine Menschen ereilt hat, in keinster Weise  angemessen. Es geht gerade nicht um uns! Es geht um hungernde, trauernde, kranke und frierende Menschen in einem fernen Land, die vor dem sprichwörtlichen Nichts stehen. Es treibt mir die Tränen in die Augen vor Zorn, wenn die fünfhunderste Frage nach den Auswirkungen auf uns gestellt wird, wenn es jemanden interessiert, was an der Börse passiert, wenn ich lese, dass die Menschen hier zu Lande die Jodtablettenvorräte in den Apotheken leer kaufen - als ob uns die Welt um die Ohren geflogen wäre. Helfen ist wichtig - Nicht Panikmache,! Ich verstehe die Welt nicht mehr. In Lybien kämpfen Menschen für ihre Freiheit und wir tun nichts um ihr Leid und ihr Sterben zu beenden. In Afrika verhungern täglich tausende Menschen, sterben Kinder an simplen Krankheiten, da geht hier niemand auf die Straßen. Und in Japan herrscht bitterste Not, wegen der wir schon längst zur Tagesordnung über gegangen wären, wäre da nicht die Atomkatastrophe. Zugegeben, sie ist furchteinflößend. Aber die Katastrophenphantasien, die hier gerade die Medien  und die Politik dominieren sind unverschämt, ja geradezu schamlos. Diese Katastrophe wird benutzt - und das muss einfach aufhören, wenn wir uns nicht in Grund und Boden schämen wollen!
Nachdenkliche Grüße

Montag, 14. März 2011

Fastenzeit....

















ist bei uns immer wieder eine Zeit großer Diskussionen. Auf was verzichter wer in diesen 7 Wochen? Machen wir alle gemeinsam eine "Aktion" - oder sollte ich besser sagen "Nichtaktion"? Will sich jeder für sich etwas aussuchen, was er als Fasten erlebt? Ich gebe ehrlich zu, es ist gar nicht so einfach - erst fällt die Wahl schwer und dann ist da ja noch das Durchhalten. In diesem Jahr stand für mich relativ schnell fest, einmal auf alle vorbereiteten Produkte aus dem Handel zu verzichten, 7 Wochen ganz ursprünglich zu kochen. Der Entschluss stand schon eine Weile im Raum, da wir mit unserem Tochterkind 2 ein paar merkwürdige Erfahrungen gamacht hatten. Sie isst zum Beispiel für ihr Leben gerne Kekse mit Schokolade. Backe ich diese selbst, kann sie sie super vertragen. Greife ich aus Zeitmangel ins Regal, schon wird ihr übel. Sie hat einen recht empfindlichen Magen, das wusste ich schon lange. Aber irgendwann wurde uns klar, dass es nicht der Schulstress alleine sein kann, der zu ihrem häufigen Unwohlsein führte. Klassische Allergietests brachten keine sichtbaren Ergebnisse. Also fing ich an, mich über die Wirkung von Inhaltsstoffen und deren allegemeine Vielfalt zu informieren. Je mehr ich mich damit beschäftigte, um so weniger Freude machte das Einkaufen. Also, ich gehe sowieso ungerne Lebensmittel einkaufen. Mich strengt das ewige Überangebot schon sehr an und es frißt Zeit ohne Ende. Aber mit einer Vielzahl von Informationen über unser tägliches Essen bestückt, macht es gar keinen Spaß mehr, vor den übervollen Regalen herum zu hüpfen.
So werden wir also in den kommenden Wochen so weit es überhaupt geht, alles selbst machen. Vor den Nudeln habe ich den größten Respekt - die wird es nur noch zum Wochenende geben können und - als alte Saarländerin fällt mir der Verzicht auf Maggiwürze sehr schwer - aber es geht komischer Weise auch ohne. Die Töchter stehen mit mehr oder weniger Begeisterung in der Küche und helfen, wenn es ihre Zeit erlaubt. Ich bin wirklich gespannt, ob wir das durchstehen.
Im Zuge der Vorbereitungen auf diese Fastenzeit habe ich mir dann noch das Buch "Die Essensfälscher" zugelegt. Ich war gespannt, habe mir neue Informationen erhofft und mich fast auf die Lektüre gefreut. Jetzt kommt es mit auf die Fastenliste. Ich hab mich selten so geärgert über ein Buch. Die oberflächlichen Informationen, die sich permanent wiederholdende "Industrie - und Politikerschelte" gehen einem echt auf die Nerven. Und dann stellt er "die Verbraucher" hin, als ob wir alle nicht bis 3 zählen könnten. Schade, dass so ein wichtiges Thema so polemisch, effekthaschend und tendenziös bearbeitet wurde. Ne, Herr Bode, das war nix.
Euch wünsche ich jetzt erst einmal eine gute Woche, auch wenn die Zeichen im wahrsten Sinne auf Sturm stehen!

Sonntag, 6. März 2011

einen ersten Blick...

auf ein neues Projekt will ich Euch heute werfen lassen: Hasenhausen soll hier entstehen. Eigentlich habe ich unendlich viel zu tun, weil meine Auftragsbücher so voll sind, dass ich kaum hinterher komme und für neue, spannende Ideen viel zu wenig Zeit bleibt.
Für dieses Jahr hatte ich mir vorgenommen, meine Seminar- und Beratungsarbeit langsam zurückzufahren, mehr mit der Wolle arbeiten, weniger unterwegs zu sein. Aber irgendwie will das gerade gar nicht funktionieren. Nun muss ich mir meine Zeit noch besser einteilen und gut auf mich und die Familie achten, dass wir nicht aneinander vorbei leben. Meine Töchter haben sich vielfältige Verpflichtungen an Land gezogen, Sarah kann wahrscheinlich bei den Seefestspielen im Sommer am Wannsee mitwirken. Die Zauberflöte unter Katarina Thalbach, das ist - neben so vielen anderen Dingen, wie Schülerzeitung, Sanitäterausbildung, Schultheater und einem Wettberwerb in französischer Sprache, ein großes Ziel! Ich drücke ihr die Daumen und sehe dennoch mit Sorge, wie ähnlich mir dieses Kind ist. Tausend Dinge tun, aktiv sein ist wundervoll - um so mehr muss man sich pflegen und Ruhezeiten einplanen. Aber mit 17 ist man noch nicht auf Achtsamkeit geeicht. Ich könnte jetzt hier so weiter schreiben - weil es offenbar ein Familienvirus ist, sich neben den eigentlichen Aufgaben, die das Leben bereit hält, zu betätigen.
Und so kommen manche gemeinsame Familienaktivitäten nur selten zustande. Heute bin ich mit den Mädels alleine, weil der Ehemann sich als Bassist an Bruckner erprobt. Morgen ist Konzert in der Berliner Philharmonie!
 Nun werde ich an "Hasenhausen" weiter arbeiten und an einem Workshop-Konzept basteln - die Mädels werden für anstehende Klausuren lernen - aber das Abendessen wird uns alle wieder vereinen. Hoffentlich!
Genießt den sonnigen Sonntag und kommt einfach gut in die neue Woche!

Donnerstag, 3. März 2011

Weckruf!

Das müsste doch helfen - gleich zwei "Mütterchen Tau" sollten wohl den Frühling wecken, genau wie Ute mich geweckt hat.
Sie hat mit mir geschimpft und mir klar gemacht, dass ich Euch ganz schön vernachlässigt habe. Und Recht hat sie!

Da habe ich ein wundervolles Geschenk erhalten und nicht darüber berichtet, einen Award bekommen und ihn immer noch nicht angenommen. Da sind mir traumhafte Menschen begegnet und ich hab es nicht erzählt. Da sind spannende Dinge geschehen, traurige und fröhliche und es war mir nicht möglich darüber zu schreiben.
Asche auf mein Haupt!
Ich will mich auch gar nicht herausreden und Euch erzählen, es hätte am Wetter gelegen oder an der Arbeit oder an meiner Familie oder an Gott weiß was. Es lag an mir. Und je länger die Pause wurde um so schwerer wurde es, den Faden wieder aufzunehmen. Nun hab ich den Schwung, den Utes Schubs verursacht hat, genutzt und mich an den Rechner gesetzt!

Und weil ich schon mal hier sitze, nicht noch mehr Zeit verstreichen soll und ich fast platze (ja, immer noch) vor Glück, will ich Dir, liebe Monika, ganz laut Danke sagen für dieses traumhafte Geschenk. Ich freue mich unbändig über mein Losglück und auf die Filztaum-Tage mit und bei Dir!
So, und damit der erste Post nach der Trägheitspause nicht zu lange wird, mach ich hier Schluss!
Allerliebste Feierabendgrüße!
(Und für Bine und Kunstpause gibt es morgen einen Post!)

Freitag, 28. Januar 2011

Blubb - blubb...

....nur damit noch Freitag ist wenn ich hier ankomme, musste ich mich jetzt in Pose werfen - und das bei dem Licht! Ich sag Euch, da macht Wassermann was mit! Na ja, mein Kumpel will nicht so recht werden - dafür hab ich ne Meerjungfrau mitbekommen - ziemlich eingebildet ist die - aber soooo hübsch ! (die roten Wangen haben aber nix damit zu tun! Ich schwör's) Susanne sagt, ich soll euch sagen, dass Ihr gut ins Wochenende kommen sollt!
So, da wäre dann auch erledigt!
Kann ich dann wieder ins Wasser?
blubb-blubb....

Sonntag, 23. Januar 2011

Eigentlich...














wollt ich ja nur die Mutter Erde fertig bearbeiten und dann schnell Beas Aufruf folgen und mit den Wassermännern "hin machen"!
Und dann dachte ich, nein, so alleine kann sie doch nicht bleiben. Bea wird das bestimmt verstehen. Also musste ein Kindchen her, und dann noch eins und ein Blümchen und ein Stein fürs Blumenkindchen und eine Maus - und die brachte ein Kind zur Welt und dann brauchten die beiden ja eine Wurzel-Wohnung - und dann kam noch der Graswicht daher....   








So, nun hör ich aber auf - denn es ist schon ein richtiges Vorfrühlingsgewusel geworden - und mach mich an die Wassermänner!  Euch wünsch ich einen guten Start in die Woche!

Freitag, 21. Januar 2011

Fisch am Freitag!

Fische filzen wollte und sollte ich seit Tagen! Und welcher Tag eignet sich am besten dafür? Natürlich der Freitag!
Sie müssen noch bestickt werden und die kleinen Wassermänner, die auf ihnen reiten sollen, sind noch im Wasser ;-))) - aber ich find, so zu zweit, sind sie ganz schön fotogen!

Zur Zeit schwimmt auch noch eine Mutter Erde im Wasser - meine erste nass gefilzte - aber die zeig ich Euch erst, wenn ich zufrieden bin....
Habt einen wunderbaren Start in ein erholsames Wochenende!
(Wir haben das erste Wochenende ohne Termine in diesem Jahr vor uns - sensationell!)


Wie das klingt!?!

Donnerstag, 20. Januar 2011

Wie ist das nun?

Haben wir noch Winter oder was ist das für ein merkwürdiger Januar? Ich mag dieses Matschwetter so gar nicht. Jeder Hundespaziergang endet in einem Putzrausch - wo ich gerne putze. Die Kinder sind immer zu dünn oder zu warm angezogen. Ich will Schnee - oder Schneeglöckchen. Es soll sich mal entscheiden, dieses Wetter!

In den letzten Tagen habe ich hier meinen Schreibtisch aufgeräumt, mich mit neuen Filzideen beschäftigt und ganz viel Altlasten abgebaut. Das hat einerseits gut getan, aber mich auch von anderen, netteren Tätigkeiten abgehalten. So kam es, dass ich erst heute wieder Luft habe, für Euch ein paar Zeilen zu schreiben.
Kennt ihr das eigentlich auch? Da ist man sicher, dass man nun viel freie Zeit hat und was passiert? Es regnet neue Aufgaben. Es ist zum "Mäusemelken"!
Und dann lese ich in der Zeitung, dass sich unsere Bildungspolitiker einen neuen (sinnlosen) Scherz ausgedacht haben. In Zukunft wollen sie die Eltern per Vertrag zur Mitarbeit bei den anstehenden Aufgaben der Schulen verpflichten. Hallo? Was denken die eigentlich, was wir Eltern tun?

Liebe Bildungspolitiker!
Wir sitzen ja nur dumm und dumpf zu Hause herum und lassen die armen Lehrer mit all den Herausforderungen der modernen Zeit alleine. Klar! Wir machen morgens kein Frühstück für die Kleinen, deshalb sitzen die auch so unruhig im langweiligen Unterricht, wenn er mal statt findet. Und wenn wir den Vormittag fertig gefaulenzt haben, dann lassen wir die überforderten Schüler alleine über sinnlosen Aufgaben brüten, wir helfen natürlich nie aus, wenn etwas erklärt werden muss. Nö, wir Eltern machen uns einen schönen Lenz. Wir besuchen weder Elternabende, noch backen wir Kuchen für unzählige Feste, die sich die kreativen Lehrer ausdenken. Wir gehen auch nicht in die Schule und betreuen Lesestunden, machen keine AGs und sind nie da, wenn man uns braucht! Wir fahren unsere Kinder auch nicht dauernd in der Gegend herum, dass sie bei jeder Chorprobe dabei sein können, am Wochenende und Abends an Theateraufführungen teilnehmen können. NÖ! All das tun wir ja so gar nicht. Ach ja, und obwohl wir ja so wenig Steuern zahlen, tragen wir noch immer zu wenig Geld in die Schule, damit endlich eine neuen Beamer anschaffet werden könnte. Wir sind wirklich so was von unengagiert! Wir begleiten ja auch nie die Schulklasse bei Ausflügen und Klassenreisen, weil Aufsichtspersonen fehlen. Auch das tun wir sehr selten - es würde bestimmt viel Spaß machen, wo wir doch so viel Zeit haben!
Es wurde echt Zeit, dass uns mal jemand in die Pflicht nimmt. Ich bin so dankbar, dass mir nach 10 und 12 Jahren Schulzeit meiner Töchter endlich mal jemand die Augen geöffnet hat.
Dankbare Grüße von einer faulen, uninteressierten Schulmutter!

Ich jedenfalls leg jetzt wieder die Füße hoch!

Samstag, 1. Januar 2011

Prosit Neujahr!

Möge das neue Jahr Euch die Sterne vom Himmel holen. Wundervolle, blank geputzte Sterne für jeden Tag. Jeden Tag ein Licht, eine Inspiration, die rechten Worte immer parat und viele Gründe zum Träumen.
Möge das neue Jahr Euch schweben lassen vor Leichtigkeit und beschwingt sein.
Möge das neue Jahr jedem das schenken, was er sich am sehnlichsten wünscht.
Möge das neue Jahr Kraft geben für Schweres und Geduld mitbringen für die Momente, in denen der Faden zu reißen scheint.
Möge es Trost bringen, wo immer er nötig ist und Freude, wo immer Zeit und Anlass dafür ist!
Mögen wir alle achtsam mit ihm umgehen!

Prosit Neujahr!