Freitag, 27. Februar 2009

Lesefest!


Am Gymnasium meiner Töchter gibt es jährlich ein Lesefest - und da war ich gestern. Auch wenn mich vordergründig die Pflichten als Vorsitzende unseres Fördervereins hingetragen haben, möchte ich die Stunden dieser Veranstaltung nicht missen. Es ist nicht nur die Begeisterung und Lebendigkeit, mit der die Schüler ihre selbstgewählten Texte vorlesen - mich fasziniert immer wieder, wie still es um mich wird, wie aufmerksam junge Menschen sein können. Es gibt alles zu hören, Loriot, den kleinen Nick, verschiedene Romanpassagen, lateinische Texte, türkische Texte, französische Gedichte, Englisches, selbstgetextete Lieder, Satire - also einfach wunderbar. Zwischendurch gab es zur "Auflockerung" Musik, von Klassik bis Rock war alles dabei. Ich konnte gar nicht einschlafen, so erfüllt war ich von diesen jungen Leuten und ihrer Kraft. Es hat wieder mal gut getan, Schule von dieser Seite zu sehen und vor allem zu hören.Und jetzt mache ich mich auf die Suche nach einem Text, den ein Schüler aus der Jahrgangsstufe 13 vorlas: "Aus dem Tagebuch einer Killerkatze". Ich hab schon lange nicht mehr so gelacht.

Fröhliche Freitagsgrüße - laut vorlesen hilft gegen Stress!
Was ich noch kurz sagen wollte, die Zeichnungen stammen aus der Feder von Frantz Wittkamp, einem Maler und Autor, den ich seit Jahren zu meinen Freunden zählen darf. Er gestaltet mir jedes Jahr eine Karte, mit einem, nur für meine Seminararbeit, erdachten Motiv.

Mittwoch, 25. Februar 2009

Geschnatter!

Gerade, als ich mit den Hunden unterwegs war, da habe ich sie gehört - die Wildgänse. Seit wir hier wohnen, kommen sie zweimal im Jahr vorbei, fein säuberlich V-förmig aufgereit, und teilen uns schnatternd mit, dass sich was tut in der Natur. Das Glücksgefühl bei ihrem Anblick, die Freude bei diesem Geräusch kann ich wirklich nicht beschreiben. Es ist fast so, als ob die Natur eine Memo schickt: " Bald kommt der Frühling" oder "Achtung, gleich wird es kalt"! Es mag ja daran liegen, dass ich als Kind die Geschichte von Nils Holgerson verschlungen habe, das meine Träume immer mit den Gänsen mitziehen, vielleicht finde ich sie ja auch einfach nur faszinierend.

Das mir bei dem Geschnatter heute Morgen, so ganz nebenbei, der gestrige Elternabend wieder durch den Kopf ging, liegt sicher an der Metapher, die schnattern wie die Gänse.

Ich frage mich oft, wieso Erwachsene, wenn sie in Schulbänken sitzen, plötzlich retardieren und wie Schüler miteinander tuscheln, dazwischen reden und sich einfach immer wiederholen müssen ( gut, dass die Schüler das nicht sehen und hören können ). Und dann ist da noch die Frage, was Menschen treibt, die Eigenverantwortung der Schüler immer mehr zu unterwandern. In Sarahs Klasse sind Schüler versetzungsgefährdet - schlimm genug. "Da sollen doch die Lehrer unbedingt was machen!" In dieser Klasse fallen immer wieder Schüler durch fehlende Materialien und nicht erledigte Hausaufgaben auf. "Da sollen doch die Lehrer unbedingt was machen, nur bitte keine unangenehmen Konsequenzen bitte!" (Hexen können wir sofort, Wunder dauern etwas länger!) Die meisten dieser Schüler sind 16 Jahre alt! Wenn man dann die leise Anmerkung in den Raum wirft, dass auch ein Mensch mit 16 Jahren durchaus Verantwortung für sein Handeln hat, lösst man einen Sturm der Entrüstung aus. Das war schon in der ersten Klasse so - und nun finde ich es immer noch - was wird aus diesen fremdbestimmten, geführten und bis zur Untätigkeit geschützten Geschöpfen? Meine Tochter verbittet sich solche Einmischungen von meiner Seite, mit Recht. Wenn ich alle Probleme für sie löse, wie soll sie erwachsen werden? Wenn ich die Verantwortung nicht bei ihr lasse, wie kann sie die Konsequenzen ihres Handelns ermessen lernen? Aber vielleicht verlange ich ja zu viel - von meinen Kindern und von Menschen, die scheinbar nicht als Eltern auf einem Elternabend handeln, sondern durch die Umgebung eher wieder selbst Schüler werden, und ihre eigenen Befürchtungen abarbeiten. Vielleicht ist es aber auch ganz anders, wer weiß das schon?

Jedenfalls war es, im Gegensatz zu den Gänsen heute morgen, kein fröhliches Geschnatter.
Das wollt ich euch nur erzählen.


Herzliche, nicht geschnatterte, Grüße!

Dienstag, 24. Februar 2009

Mögliche Lösung!


Nun denn, liebe Versuchskaninchen!
Euer Testdienst hat eine mögliche Lösung ans Licht gebracht. Wenn man unter Einstellungen die Wortbestätigung rausnimmt kommt auch wieder jemand durch!!!
Ich bin ja so froh und danke euch ganz herzlich für euren unermüdlichen Einsatz!

Jetzt kann ich ganz entspannt zum Elternabend gehen - was man da so entspannt nennt! Na, ich kann euch ja mal berichten.

Fröhliche Grüße

Susanne

Idee!


Ich habe jetzt mal die "Wortbestätigung" rausgenommen - vielleicht geht es ja jetzt! Kann das mal jemand ausprobieren? Ich wünsch uns viel Glück!

Erwartungsvolle Grüße

Hilfe!

Ich kann irgendwie gar keine Kommentare bei Euch hinterlassen - geht euch das auch so? Der kleine Kontrollkasten friert bei loading ein - weiter komme ich nicht!
Aber die Frage ist vielleicht Unsinn - wenn ihr auch nicht könnt - gibt es ja keine Antworten.
Mal abwarten!
Verzagte Grüße
Susanne

Sonntag, 22. Februar 2009

Erdbeeren im Winter!

Als sich die 10. regelmäßige Leserin eintrug, wollte ich vor Freude gleich eine Verlosung machen. Als ich das große Glück hatte, bei Rosabellas Verlosung zu gewinnen, wollte ich unbedingt und sofort eine Verlosung machen. Je mehr Kommentare eingetragen wurden, um so wichtiger wurde mir dieser besondere Dank an alle hier.
Doch irgendwie wollte das "Drumherum" nicht so, wie ich wollte. Und dann war ja auch die Frage, was kann ich denn überhaupt verlosen. Was macht man, wenn man nicht nähen kann und viele von Euch bestimmt noch keinen Jahreszeitentisch haben?
Und dann stand ich dieser Tage in meiner Lieblingsbuchhandlung und sah dieses entzückende Bändchen - und nun - ja nun seht selbst!
Das kleine Büchlein und dieses Glas "Erdbeermarmelade" sind der erste Preis. Damit die Erdbeeren auch frisch bleiben, hat die kleine Erdbeerelfe ein Stückchen Zitrone ins Glas geschafft und ist dabei ( von mir :-)) eingefangen worden. Was für ein Glück für euch! So kann sie nicht wegfliegen und ich kann sie dem Gewinner ohne Sorge zusenden! Im Büchlein steht übrigens alles über Erdbeeren und ihre Geheimnisse drin!
Und als Trostpreis gibt es diese kleine Erdbeerfee zu gewinnen! Sie kann am Fenster schweben und vom Frühling erzählen.

Teilnehmen könnt ihr ganz einfach, indem Ihr einen Kommentar hinterlasst. Am kommenden Sonntag werde ich dann die Gewinner durch eine unabhängige Kommision, unter Aufsicht, ziehen lassen! Ihr werdet über den Ausgang der Ziehung selbstverständlich sofort Nachricht erhalten!
Ob Ihr etwas über die Verlosung in eurem Blog "verraten wollt", überlasse ich ganz euch.
Und jetzt wünsche ich allen viel Glück und einen wunderbaren Start in die neue Woche!
Seid lieb gegrüßt!

Sonntag, 15. Februar 2009

Ost und West!





Ich wollt nur mal kurz zeigen, was an einem Wochenende so alles entstehen kann, wenn man Experimente zulässt und sich was traut! Noch bin ich nicht wirklich im Reinen mit mir, ob ich den Figuren Gesichter gebe soll oder nicht - und ich muss auch noch Wolle finden, die fein genug ist für diese Arbeit.
Doch vielleicht liegt die Antwort, wie so oft, zwischen den "Extremen"!
Habt einen guten Start in die neue Woche!



Samstag, 14. Februar 2009

Danke!

Wisst ihr, was das ist?


Das ist mein Gewinn - mein Geschenk von Rosabella!

Es ist heute schon angekommen - so liebevoll verpackt, daß ich mich erst gar nicht getraut habe, es zu öffnen. Doch bei Büchern konnte ich noch nie lange widerstehen. Es fühlt sich einfach wunderbar an, so ein neues Buch in den Händen zu halten, die Neugierde mit den Augen befriedigen zu können, das Buch zu öffnen, die ersten Sätze zu lesen und sich hinein ziehen zu lassen, sich dem Bann der Geschichte einfach zu ergeben.


Tut mir leid, ich mache mir jetzt einen Kaffee und verschwinde im Buch!


Vielen, vielen Dank liebe, großherzige und inspirierende Sabine!

Freitag, 13. Februar 2009

Freitag der 13. - ein Tag der Wunder!

Tja, eigentlich wollt ich ja was ganz anderes posten - das muss jetzt aber warten - bis morgen! Heute ist nämlich mein Glückstag - mein ganz persönlicher Glückstag - und das ist nicht nur so, weil ich an einem Freitag, dem 13. meine einzige 1 in Latein geschrieben habe.

Heute war hier wirklich das Glück für mich unterwegs. Es fing alles damit an, dass der Paketbote schon kurz nach 8.00 Uhr leutete und mir ein heiß ersehntes Päckchen brachte. Darin waren noch ein paar Einrichtungsgegenstände für meinen Laden! Ich habe mir heute einen Traum erfüllt - ich habe einen Laden eröffnet - wollt ihr mal sehen?


Klitzekleine Wollwerke soll er heißen! Die Einrichtung nahm ganz schön viel Zeit in Anspruch. Seit Tagen werkelte ich daran herum, malen, kleben, aufbauen, aussuchen, einräumen - jetzt ist er fertig. Meine Töchter haben gleich Fieber gemessen, aber ich bin so fröhlich, da kann ich nur lachen über so viel Vernunft!


Und dann kamen noch die bestellten Moo-Cards. Die sind auch ganz wunderbar geworden! Viel besser als normale Visitenkarten - vielen Dank für den Tipp, liebe Petra!

Da war ich schon sooo glücklich. Und dann kam das Tollste an diesem wunderbaren Tag! Ich habe bei Rosabellas Verlosung gewonnen! Ich freue mich einfach kugelrund!

Es ist nämlich das erste Mal in meinem Leben, dass ich etwas gewonnnen habe.

Dazu muss ich euch unbedingt noch eine Geschichte erzählen. Als ich ein kleines Kind war, habe ich wohl eine einzige Sendung in unserem damals funkelnagelneuen, sehr kostbaren Fernseher, ansehen dürfen: eine Märchensendung. Und jedes mal gab es eine Verlosung zum Schluss der Sendung. Man konnte Märchenfiguren und als Trostpreise Märchenbücher gewinnen. Nach einiger Zeit muss ich wohl sehr traurig gewesen sein, weil ich nie unter den Gewinnern war. Aber eines Tages stand die Postbotin vor der Tür und überreichte mir ein Märchenbuch - ich war so glücklich, dass mir das Bild dieser Frau noch heute deutlich vor Augen ist. Ein halbes Leben lang habe ich überall, wenn das Thema "Gewinn" besprochen wurde, mit meinem Kindergewinn "angegeben" und fühlte mich vom Schicksal verwöhnt.

Vor einigen Jahren hat dann leider die beste Mutter von allen ihr Geheimnis nicht mehr für sich behalten können. Sie erzählte mir, dass sie dieses Buch der Postbotin übergeben hatte und die hat es dann mir gegeben! Nur damit ich nicht mehr so traurig war! Es ist schon witzig, meine Mutter lieb ich darum um so mehr, doch ein wenig Wehmut blieb! Seit heute brauche ich nun nicht mehr wehmütig zu sein.

Vielen, vielen Dank Rosabella!

Sonntag, 8. Februar 2009

Verwunderung ohne Bild!

Heute, einfach ausgelaugt und müde - vermutlich durch das Wetter und die Tatsache, dass der morgige Schulbeginn meinen zauberhaften Töchtern die Laune verhagelt - warum auch immer? - hab ich meine Stimmung vollends ruiniert durch das Studium der neuesten Forenbeiträge auf einer, euch nicht ganz unbekannten, Verkaufsplattform.
Ich bin einfach nur verwirrt und enttäuscht. So viel Wut und Unsachlichkeit, so wenig Raum für Nachdenken und Verstehen. Mir ist schon klar, dass Menschen - folgt man Freud - Ventile für Frustrationen brauchen, mir ist schon klar, dass vermeintliche Anonymität die Kommunikationsregeln des Alltags zum Teil außer Kraft setzt. Ich kann auch wirklich gut verstehen, dass Provokation zum Gegenschlag auffordert. Es ist auch gar nicht mein Anliegen, hier irgend jemanden zu maßregeln. Ich frage mich nur immer öfter, warum wir unsere Emotionen und Kräfte an Stellen abarbeiten, an denen wir nichts bewegen. Was hindert uns daran, unsere Begabungen und Kenntnisse für Ziele einzusetzen, die es wert sind, anstatt über irgendeinen Fragesteller herzufallen, wie Bären, die aus dem Winterschlaf geweckt werden und sich dann darüber enorm aufzuregen, dass der „Störenfried“ sich nach einiger Zeit als Berglöwe entpuppt.
Es ist für mich als Supervisorin geradezu absurd, zu beobachten, wie viel Kennerschaft darauf verwand wird, fremde Menschen in Grund und Boden zu schreiben, während mir im beruflichen Alltag immer mehr Menschen begegnen, die nicht bereit oder in der Lage sind, in ihrem intimsten Kreis Wünsche, Befindlichkeiten und Ambitionen zu äußern, die lieber stumm leiden als die Kraft zusammen zu suchen, um ihre Situation zu ändern. Jede direkte Konfrontation, die nur hilfreich sein kann, da Widerstand immer Interesse signalisiert, wird vermieden - bloß Frieden vortäuschen. Und in dieser virtuellen Welt wird ausgeteilt, was das Zeug hält.
Sind wir schon so sehr in einer Opferrolle angekommen, dass wir nur noch verdeckt und insgeheim agieren können? Müssen wir Menschen mit Killerphrasen ausbremsen, anstatt uns für ihr Anliegen zu interessieren. Müssen wir drohen, um uns selbst in Sicherheit zu wiegen?
Warum ich das alles schreibe? Vielleicht in der Hoffnung, zu hören, dass es mir nicht allein so eigenartig vorkommt, dass in einer aufgeklärten Zeit immer weniger Interesse aneinander lebendig ist und jeder jeden zu belehren begehrt. Ob Klimaschutzdebatte, Kindererziehung, Gesellschaftsmodell oder einfach die Interpretation von Recht - wer nicht sofort dem vermeintlichen Mainstream nachläuft, wer Zweifel hegt und unangenehme Fragen stellt muss abgewertet und kalt gestellt werden.
Ich hoffe, ihr seid jetzt nicht völlig irritiert - doch das musste jetzt mal raus.

Geht mit großer Kraft in die neue Woche, ich glaub, wir brauchen das alle!

Mittwoch, 4. Februar 2009

Und weiter geht`s!




Also - nun werde ich mal den "Ball" weiterspielen und 4 Menschenfrauen auffordern, das 4. Bild aus dem 4. Ordner rauszusuchen. Es war gar nicht so leicht, noch einige Blogs zu entdecken, die ungetagged geblieben sind ( die Grammatik ist immer gefährlich bei denglischen Wörtern) und es war dann doch ganz leicht diese zu verlinken - dank der großen Hilfe, die ich bekommen habe! So viele Personaltrainerinnen per Mail und eine ganz Geduldige am Telefon - sind doch was ganz Feines! Ihr seid große Klasse!
Damit Ihr vier "Angespielten" euch nicht so verloren vorkommen, kommt mein Mut-Tiger zur Hilfe. So, und nun die vier "Bälle" für 4 Blogfrauen:
Nur Mut und herzlichste Grüße!

Dienstag, 3. Februar 2009

getagged ...?


Sowas - da ist man mal ein paar Tage unterwegs und pflegt die Familienbande - und schon wird man mit Aufgaben und Wörtern konfrontiert, die man erst mal "ergoogeln" muss, auch nicht schlauer wird und dann einfach mal was macht! Ich hoffe ja sehr, dass ich das irgendwie richtig verstanden habe - mein Bild ist das 4. aus meinem 4. Ordner ( der heisst aber gar nicht 4 ) - na dann! Ich befinde mich hier in Weinheim an der Bergstraße unter einem uralten Baum - da kann man sich mal so richtig klein fühlen.

Bevor ich jetzt vier neue "Opfer" aussuche - kann mir mal jemand per Mail das Verlinken im Text erklären - das wäre sooo reizend!

Herzlichst

Susanne