Mittwoch, 22. Juli 2009

Bonjour, mes amies!


Manchmal muss man - trotz oder gerade wegen - aller Traurigkeiten und Verpflichtungen, etwas für sich selbst tun. Eine seit Monaten geplante Orchesterreise stand an und ich war schon kurz davor, abzusagen. Es ist in den vergangenen Wochen so viel geschehen, es kündigt sich so viel Schmerz an, dass ich lieber hier bleiben wollte, auf Abruf bereit stehen wollte. Und dann sagte meine wunderbare Mutter zu mir, dass atemloses Abwarten und Verzicht, niemals etwas ändern kann am Lauf der Dinge. Ja, dann hab ich es gewagt und meinen Mann begleitet zu dieser unvergesslichen Reise in den Süden Frankreichs. Von Nizza aus ging es nach Vaison-La-Romaine, einem malerischen Ort in der Nähe von Orange. Wir "residierten" in einem sagenhaften klitzekleinen Hotelchen mit wunderschönem Park und einer fast unglaublichen Stille. Die Sonne der Provence ist in dieser bergigen Landschaft sehr wohltuend. Ich könnte einen ganzen Roman schreiben, so lebensfroh waren diese Tage. Höhepunkt war für die Orchestermitglieder sicherlich das Abschlusskonzert in Arles - was für eine Kulisse und der Klang erst - absolut traumhaft. Für mich war das Schönste, einfach dabei zu sein, meinen Mann fröhlich und erfüllt zu sehen, fern von den Sorgen um unsere beiden Väter und sich eingebettet zu fühlen, in eine ganz kraftvolle Gemeinschaft - einfach so!
So sehen Bassisten in der Probe aus -
und so sieht es im Konzert aus!
Morgen zeig ich euch noch mehr Bilder!
Bleibt einfach gesund!

Kommentare:

  1. Oh, ich freue mich so, daß du diese Zeit für dich und für euch hattest!! Manchmal ist es wichtiger, die Akkus wieder aufzuladen, als auf "Stand by" zu laufen!!!
    Es ist doch so, daß wir durch Verzicht auf eigene Lebensfreude leider nicht ändern können, was manchmal unausweichlich ist. Aber wir können mit der daraus gewonnener neuen Kraft viel mehr bewegen....und viel mehr geben!

    Schön, daß du wieder da bist und daß der Grund für deine Abwesenheit ein so wundervoller war!

    Herzlichst
    Birgit

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  2. Hallo, du Liebe,
    wie gut, dass du wohlbehalten hier bist, man bin ich froh!Und ich bin froh, dass du wundervolle Tage hattest, trotz allem Schmerz, von dem du berichtest.Da hat deine Mama weise Worte gesprochen, es ist gut, dass du gefahren bist.Ich fühle mit dir ,bin bei dir und drücke dich ganz,ganz doll, Petra ♥

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  3. Fühl dich umarmt... ich kann mitfühlen um die Angst um den Vater. Wenn es erfüllend war, war es eine gute Entscheidung und mit ein wenig Abstand sieht nicht nur das schmerzende Herz einen Abschied kommen sondern auch der Verstand begreift das die Zeit des Abschieds zum Leben gehören muß...

    Fühl Dich umarmt
    und mit warmen Gedanken gegrüsst

    Steffi

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  4. Liebe Susanne,
    es ist schön wieder von dir zu lesen! Und trotz der Traurigkeit aus deinen Zeilen auch die schönen Momente die du hattest herauszulesen! Was dir gutgetan hat, kannst du auch wieder weitergeben!
    Ganz viele liebe Grüße
    Susanne

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  5. Schön wieder von Dir zu hören!
    Ich freue mich mit Dir über die gelungene Reise und die schöne Zeit die Ihr verbringen konntet. Vielleicht konntet Ihr ja etwas Kraft sammeln um alles Kommende zu meistern. Ich wünsche es Euch.
    Sei ganz lieb gegrüßt,
    tanja

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  6. Liebe Susanne

    Darf ich es kurz machen?
    Ich bin ganz bei Dir!
    Spür die Kraft, die in dir steckt; du hast sie!!!
    Herzlichst, Anette

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  7. Liebste Susanne,
    wie schön, von dir zu hören und zu erfahren, welche wundervolle Reise du erlebt hast. Was für Orte, um konzerte zu geben ich bin sehr beeindruckt!!! In der Arena von Arles zu spielen, unglaublich!
    Vaison la romaine kenne ich auch und es ist ein so malerischer verwunschener Ort, ich freu mich, dass du da sein konntest und auch ein wneig Kraft und Abstand gewinnen konntest.
    Abstand ist manchmes mal in solchen schmerzhaften Situationen sehr wichtig, um wieder einen klareren Kopf zu bekommen, denn sonst reißt es einen zu sehr mit in die Tiefe.
    Ich fühle mit dir in der Sorge um die Väter und wünsche dir ganz viel Kraft, alles zu überstehen und nicht zu verzweifeln.
    Ich drücke dich und bin in Gednaken bei dir und hoffe, du kannst von diesen schönen Erlebnissen und dem wunderbaren Süden noch lange zehren.
    Ganz herzliche Grüße, Cornelia

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  8. Ja da hat Deine Mama wirklich etwas sehr wichtiges gesagt. Schön, daß Euch die Reise trotz den vielen Sorgen gefallen hat und Euch auf andere Gedanken gebracht hat. Ich wünsche Euch viel Kraft und neben den vielen Schmerzen auch schöne Momente, die man genießen kann. Ganz liebe Grüße Tinki

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